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Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), bewertet den Bundeshaushalt 2027 als grundsätzlich richtig ausgerichtet.
Fratzscher betont, dass der deutliche Anstieg der öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur ''notwendig und zukunftsweisend'' sei. Auch die erhöhten Ausgaben für die Verteidigung bezeichnet er als ''gezielte Priorisierung''. Gleichzeitig mahnt der Ökonom jedoch an, dass die Haushaltsplanung weiterhin ''unausgewogen'' bleibe und rät zu einer umfassenderen Balance bei künftigen Haushaltsaufstellungen.
Fratzscher has previously argued that employment protection is not the main cause of productivity issues, calling instead for broader structural reforms. He has also described raising the retirement age to 70 as the most socially balanced reform option, highlighting its potential to address old-age poverty. These positions outline his focus on targeted policy measures in debates on economic and social reforms.