Microsoft weitet den Ausbruch aus, da die KI-Nachfrage die erneute Dynamik unterstützt

Microsoft weitet den Ausbruch aus, da die KI-Nachfrage die erneute Dynamik unterstützt
Microsoft

​MSFT beschleunigt am 28. August seine Gewinne und wird bei etwa 510–511 $ gehandelt – rund 1,2 % höher – und testet neue lokale Höchststände. Nach der Korrektur in Richtung 480 $ bildete die Aktie eine Folge höherer Tiefs, stieg wieder über 500 $ und versucht nun, sich oberhalb der Zone von 505–510 $ zu halten.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Damit wirkt die aktuelle Kursbewegung deutlich konstruktiver: Der Markt erholt sich nicht mehr lediglich vom Rücksetzer im August, sondern beginnt, einen erneuten Aufwärtsimpuls zu bestätigen. Unterstützung kommt zudem von den starken Nvidia-Ergebnissen, die eine robuste Nachfrage nach KI-Infrastruktur bestätigen und die Sorgen vor einem unmittelbar bevorstehenden Ende des Investitionszyklus für Rechenzentren verringern.

Die Monetarisierung von Copilot wird zum nächsten Wachstumstest

Gleichzeitig wird die Fähigkeit von Microsoft, diesen Infrastrukturzyklus in eine tatsächliche Nutzung von KI-Produkten für Unternehmen umzuwandeln, immer wichtiger. Das Unternehmen baut Microsoft 365 Copilot weiter aus und ergänzt Python in Excel sowie neue Tools für Unternehmensdaten und KI-Agenten.

In dieser Phase ist das besonders wichtig: Der Markt versteht bereits das Ausmaß der KI-Investitionen von Microsoft. Der neue Bewertungstreiber ist daher nicht mehr das Wachstum der CapEx selbst, sondern das Wachstum kostenpflichtiger Workloads, die Nutzung von Copilot innerhalb des bestehenden Kundenstamms aus Unternehmen und höhere Umsätze pro Kunde.

Renditen von US-Staatsanleihen bleiben die wichtigste externe Belastung

Ein zusätzliches Risiko bleiben die Kapitalkosten. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hält sich bei etwa 4,68–4,69 %, während die Rendite 30-jähriger Anleihen nahe 5,2 % liegt. Der aktuelle Anstieg von MSFT findet somit trotz eines relativ angespannten Anleihemarkts statt.

Das macht die heutige Kursbewegung bedeutender: Die Aktie zeigt relative Stärke, obwohl sie nicht von fallenden Renditen unterstützt wird. Sollten US-Staatsanleihen deutlich abverkauft werden und die Rendite zehnjähriger Anleihen über 4,70–4,75 % steigen, könnte dies eine weitere Ausweitung des Bewertungsmultiplikators erschweren. Sinkende Renditen würden die Dynamik dagegen zusätzlich unterstützen.

Ausbruch über 510 $ eröffnet den Weg in Richtung 520 $

Aus technischer Sicht verbessert der Ausbruch über 505–510 $ den kurzfristigen Ausblick deutlich. Kann MSFT sich über 510 $ halten, liegt das nächste Ziel im Bereich von 515–520 $, während eine Bewegung über diese Zone den Weg in Richtung 525–530 $ freimachen würde.

Gleichzeitig steigt nach dem schnellen Anstieg die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Eine Rückkehr unter 505 $ würde die bullishe Struktur daher allein noch nicht brechen. Die wichtigere Unterstützungszone liegt nun bei 500–495 $: Solange der Kurs darüber bleibt, behalten die Käufer – wie ich in Microsoft erhält Unterstützung von Nvidia, da sich der KI-Infrastrukturzyklus verstärkt angemerkt habe – die Oberhand.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.