Tickmill UK meldet Gewinnsprung im Jahr 2024 trotz geringerem Handelsvolumen
Tickmill UK Ltd, die britische Tochtergesellschaft der Tickmill Group, schloss das Jahr 2024 trotz niedrigerer Handelsvolumina und geringerer Kundenaktivität mit einem starken Gewinnanstieg ab.
- Gewählt von 2 500+ lokalen Händlern in den letzten 3 Monaten.
- Händler verdienen im Durchschnitt 12% mehr pro Monat im Vergleich zu anderen Brokern.
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Dem Jahresbericht zufolge lag der Umsatz bei 6,21 Mio. £, was einem leichten Rückgang gegenüber 6,64 Mio. £ im Jahr 2023 entspricht, während das Handelsvolumen 136 Mrd. $ betrug (2023: 189 Mrd. $). Der Rückgang ist hauptsächlich auf Veränderungen im Produktmix und geringere Swap- und Provisionserträge zurückzuführen. Eine strengere Kostenkontrolle und höhere Zinserträge trugen jedoch zur Verbesserung der Gesamtleistung bei.
Die Finanzerträge haben sich dank höherer Cash-Renditen auf 523.592 £ mehr als verdoppelt. Der Betriebsgewinn stieg auf 637.226 £, verglichen mit einem Verlust von 107.000 £ im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern kletterte auf 1,16 Millionen Pfund (2023: 123.000 Pfund), und der Nettogewinn stieg auf 881.363 Pfund, mehr als zehnmal so viel wie im Vorjahr.
Das verwaltete Kundenvermögen (AUM) lag bei 11,9 Millionen Pfund (2023: 15,6 Millionen Pfund), was die geringere Risikobereitschaft der Händler widerspiegelt. Trotzdem konnte Tickmill UK seine Kunden weiterhin mit über 200 Instrumenten bedienen, darunter Devisen, Indizes, Rohstoffe, Anleihen und börsengehandelte Derivate (ETDs). Das Unternehmen führt seinen Erfolg auf benutzerfreundliche Plattformen, wettbewerbsfähige Preise und einen kundenzentrierten Ansatz zurück.
Starke Bilanz und Risikokontrolle
Tickmill UK behielt 2024 eine konservative Finanzposition bei. Die liquiden Mittel stiegen von 16,75 Millionen Pfund auf 20,96 Millionen Pfund, und das gesamte Eigenkapital erhöhte sich auf 16,84 Millionen Pfund. Das Unternehmen meldete hohe Liquiditäts- und Kapitalüberschüsse, die über den Anforderungen der FCA lagen.
Das Matched-Principal-Modell des Unternehmens gleicht alle Kundenpositionen mit Liquiditätsanbietern aus und minimiert so das Marktrisiko. Die wichtigsten Risiken - wie regulatorische, Kredit- und FX-Risiken - werden aktiv verwaltet. Die Auswirkungen der Devisenvolatilität sanken nach der Absicherung deutlich auf 12.449 £ (2023: 813.851 £). Kundengelder in Höhe von insgesamt 11,86 Mio. £ bleiben gemäß den FCA-Vorschriften vollständig getrennt.
Niedrigere Kosten und positive Aussichten
Die Verwaltungskosten sanken auf 7,77 Millionen Pfund (2023: 9,53 Millionen Pfund) aufgrund geringerer Marketing- und Provisionskosten. Die Personalkosten sanken auf 2,30 Millionen Pfund, was auf eine schlankere Struktur zurückzuführen ist. Es wurde keine Dividende ausgeschüttet. Tickmill UK ernannte PKF Littlejohn LLP zu seinem neuen Wirtschaftsprüfer, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte.
Trotz der wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen bleibt das Management zuversichtlich. Mit beträchtlichen Barreserven, strikter Kostenkontrolle und Plänen zur Einführung neuer Produkte und zur Verbesserung der Technologie strebt die britische Tochtergesellschaft von Tickmill eine selektive Expansion, die Erhaltung der Gewinnspanne und eine kontinuierliche Wertschöpfung für Kunden und Aktionäre an.
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