Großbritannien will Krypto-Regulierung bis 2027 unter Aufsicht der FCA abschließen

Großbritannien will Krypto-Regulierung bis 2027 unter Aufsicht der FCA abschließen
Das britische Finanzministerium strebt eine Frist bis 2027 für einen vollständigen Krypto-Rechtsrahmen an

Das britische Finanzministerium plant, bis Ende 2027 einen umfassenden Regulierungsrahmen für Kryptowährungen zu schaffen und den Sektor unter eine ähnliche Aufsicht wie die traditionellen Finanzmärkte zu stellen.

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Krypto-Firmen würden von der Financial Conduct Authority reguliert werden, wodurch die jahrelange, weitgehend fragmentierte Aufsicht beendet würde, berichtet The Guardian.

Mit diesem Schritt soll eine wichtige Lücke im Verbraucherschutz geschlossen werden, da die Kryptowährung in Großbritannien immer mehr Verbreitung findet. Die Aufsichtsbehörden sind zunehmend besorgt über Betrug und Verluste, insbesondere nachdem UK Finance einen Anstieg der durch Krypto-Betrug verlorenen Gelder um 55 % im Vergleich zum Vorjahr gemeldet hat. Die Dringlichkeit wurde letzten Monat durch die größte Bitcoin-Beschlagnahmung in Großbritannien unterstrichen, als die Behörden 61.000 BTC im Wert von mehr als 5 Milliarden Pfund in einem Betrugsfall beschlagnahmten, der mit China verbunden war.

Neue Regeln zielen auf Betrug, Rechenschaftspflicht und Markttransparenz

Der vorgeschlagene Rahmen sieht vor, dass Unternehmen, die mit Kryptowährungen handeln, strengeren Anforderungen in Bezug auf die betriebliche Widerstandsfähigkeit, die Verhinderung von Finanzkriminalität und die Rechenschaftspflicht der Geschäftsleitung unterliegen. Die FCA sagte, die Regeln seien auf die einzigartigen Risiken des Sektors zugeschnitten, auch wenn sie einräumte, dass die Volatilität selbst nicht wegreguliert werden kann.

Durch die Formalisierung der Aufsicht erhoffen sich die Behörden eine bessere Aufdeckung verdächtiger Aktivitäten, eine wirksamere Durchsetzung von Sanktionen und die Rechenschaftspflicht der Unternehmen. Die britische Schatzkanzlerin Rachel Reeves sagte, die Gesetzgebung werde "klare Regeln für den Weg" aufstellen, um den Unternehmen Sicherheit zu geben und gleichzeitig die Verbraucher zu schützen und schlechte Akteure vom Markt auszuschließen.

Regierung sieht Regulierung als Wachstumsstrategie, nicht als Beschränkung

Beamte haben die Gesetzgebung als einen Weg dargestellt, die Position Großbritanniens als globales Zentrum für digitale Vermögenswerte zu stärken, anstatt die Innovation zu ersticken. Stadtministerin Lucy Rigby erklärte, der Rahmen solle verhältnismäßig und investitionsfördernd sein und Unternehmen bei der Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze helfen, während gleichzeitig strenge Schutzmaßnahmen beibehalten werden.

Es wird erwartet, dass die sekundäre Gesetzgebung am Montag eingeführt wird, mit dem Ziel, das Regelwerk bis Mitte 2026 abzuschließen, bevor es im Jahr 2027 vollständig umgesetzt wird. Die FCA hat sich bereits auf den Übergang vorbereitet, indem sie ihren Krypto-Registrierungsprozess gestrafft, die Genehmigungszeiten auf durchschnittlich fünf Monate verkürzt und die Genehmigungsraten auf 45 % erhöht hat, verglichen mit weniger als 15 % in den letzten fünf Jahren.

Kürzlich schrieben wir, dass sich die Expansion der Bitcoin-Treasury im vierten Quartal 2025 deutlich abgekühlt hat, da nur neun neue Unternehmen BTC in ihre Bilanzen aufnahmen, verglichen mit 53 im vorherigen Quartal.

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