Markt könnte aufgrund schwacher Nachfrage nach Krypto-Futures fallen

Markt könnte aufgrund schwacher Nachfrage nach Krypto-Futures fallen
Warum der Markt fallen könnte

Der Markt für Kryptowährungen könnte bald einen kurzfristigen Abschwung erleben, da die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin- und Ethereum-Futures an der Chicago Mercantile Exchange (CME) nachlässt, so die Analysten der Investmentbank JPMorgan.

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Wie The Block berichtet, ist die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen seit Dezember um 15% gesunken, von einem Rekordwert von 3,72 Billionen Dollar auf 3,17 Billionen Dollar, was eine deutliche Korrektur darstellt. Laut JPMorgan nähern sich die Bitcoin- und Ethereum-Futures an der CME einem Zustand der "Backwardation", bei dem die Futures-Preise unter die Spotpreise fallen. Eine ähnliche Situation wurde im Juni und Juli des vergangenen Jahres beobachtet.

Die Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Managing Director Nikolaos Panigirtzoglou erklären, dass die nachlassende Nachfrage nach regulierten CME-Futures auf ein nachlassendes Interesse der institutionellen Anleger hinweist.

Unter normalen Bedingungen, wenn die Nachfrage nach Futures groß ist, werden sie mit einem Aufschlag auf die Kassapreise gehandelt - ein Marktzustand, der als Contango" bekannt ist. Dieser Aufschlag beträgt in der Regel mehr als 10 % pro Jahr, was auf den hohen risikofreien Zinssatz auf den Kryptomärkten zurückzuführen ist, wo USD-Kredite 5-10 % pro Jahr abwerfen. Wenn sich jedoch die Nachfrage und die Preiserwartungen abschwächen, können Futures unter den Kassapreisen gehandelt werden.

Warum die institutionelle Nachfrage rückläufig ist

Die Analysten von JPMorgan nennen zwei Hauptgründe für den Rückgang der institutionellen Nachfrage:

- Gewinnmitnahmen. Großanleger sichern sich ihre Gewinne, da es keine unmittelbaren positiven Katalysatoren auf dem Markt gibt. Prognosen zufolge ist es unwahrscheinlich, dass bedeutende kryptobezogene Initiativen der neuen US-Regierung vor der zweiten Jahreshälfte auf den Weg gebracht werden, so dass sich die Anleger in einer abwartenden Haltung befinden.

- Ausstieg von Momentum-basierten Händlern. Fonds, die trendbasierte Handelsstrategien verfolgen, haben ihr Engagement in Kryptowährungen reduziert, was den Markt weiter unter Druck setzt. In den letzten Monaten haben sich die Momentum-Indikatoren für Bitcoin und Ethereum abgeschwächt, wobei das Signal für Ethereum bereits negativ wurde.

Angesichts dieser Trends warnt JPMorgan, dass der Abwärtsdruck auf den Kryptomarkt kurzfristig anhalten könnte.

In der Zwischenzeit hat JPMorgan Chase seine Investitionen in börsengehandelte Kryptowährungsfonds (ETFs) deutlich erhöht und bekräftigt damit sein Engagement für Investitionen in digitale Vermögenswerte.

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