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Die Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Ripple und Ondo Finance nehmen zu, da Marktbeobachter auf übereinstimmende strategische Interessen und jüngste Entwicklungen im Ökosystem hinweisen. Obwohl keine offizielle Ankündigung gemacht wurde, deuten Branchenkommentare darauf hin, dass die Vorbereitungen für eine Partnerschaft bereits im Gange sein könnten.
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Die Diskussion findet zu einer Zeit statt, in der die institutionelle Nachfrage nach tokenisierten Real-World-Assets und On-Chain-Renditeprodukten zunimmt, was große Blockchain-Unternehmen dazu veranlasst, skalierbare und regulierte Infrastrukturlösungen zu suchen.
Der Cryptocurrency-Kommentator Paul Barron hat eine mögliche Integration hervorgehoben, die institutionelle Renditeprodukte in den XRP Ledger (XRPL) bringen könnte. Laut Barron "ist angesichts der aktuellen Trends im Ökosystem und der strategischen Ziele beider Unternehmen eine Partnerschaft zwischen Ripple und Ondo Finance nicht nur möglich, sondern höchstwahrscheinlich bereits hinter den Kulissen im Gange."
Barron verweist auf die aggressive Werbung von Ripple für seinen RLUSD-Stablecoin und seinen institutionellen Verwahrungsarm Metaco, was darauf hindeutet, dass der bevorstehende Ondo-Gipfel als Ort für eine offizielle Ankündigung dienen könnte. RLUSD, der als Konkurrent von USDC und USDT positioniert ist, sucht noch immer nach einem klaren, nutzungsorientierten Adoptionspfad.
Ondos Rendite generierender USDY-Token könnte diese Lücke schließen. In dem von Barron vorgeschlagenen Modell würde USDY als renditetragendes Gegenstück zu RLUSD fungieren und eine Struktur ermöglichen, in der Nutzer "RLUSD für Zahlungen halten, sofort in USDY konvertieren und Rendite erzielen können." Diese Kombination bringt Ripples Bedarf an dezentralen Finanzanwendungen mit Ondos Ziel in Einklang, die Verbreitung über die derzeitigen Ethereum-, Solana- und Mantle-Einsätze hinaus zu erweitern.
Ein zentraler Pfeiler der Spekulationen ist Ripple Custody, ehemals Metaco, das Ripple im Jahr 2023 übernommen hat. Metaco wird bereits von großen Banken wie der HSBC genutzt. Barron argumentiert, dass die Entscheidung von Ondo, einen Teil seines Tokenized U.S. Treasury Fund (OUSG) über Ripple Custody zu verwahren, eine starke "Vertrauensbrücke" für institutionelle Teilnehmer schafft.
Der potenzielle native Einsatz von OUSG und USDY auf XRPL würde eine sofortige 24/7-Münzung und -Rücknahme mit XRP oder RLUSD ermöglichen. Eine solche Funktionalität könnte den traditionellen T+2-Abwicklungszyklus umgehen und den Geschwindigkeitsvorteil von XRPL für tokenisierte reale Vermögenswerte unterstreichen.
Das Kerngeschäft von Ripple im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr fügt der potenziellen Integration eine weitere Ebene hinzu. Banken halten große Mengen an ungenutztem Kapital auf Nostro- und Vostro-Konten, die keine Rendite abwerfen. Das Szenario von Barron's sieht vor, die Renditeprodukte von Ondo direkt in RippleNet zu integrieren, so dass ungenutzte Guthaben durch OUSG jährlich etwa 4-5 % einbringen können.
Diese Struktur würde eine erhebliche Effizienzsteigerung für das institutionelle Liquiditätsmanagement darstellen und gleichzeitig die Rolle von XRPL in regulierten Finanzabläufen stärken.
Zusammengenommen unterstreicht die vorgeschlagene Zusammenarbeit zwischen Ripple und Ondo eine breitere Verlagerung hin zu einer institutionellen, renditegenerierenden Blockchain-Infrastruktur. Die Integration von Custody, Tokenized Treasuries und Echtzeitabrechnung könnte XRPL als wettbewerbsfähige Ebene für reale Vermögenswerte positionieren. Obwohl dies noch spekulativ ist, deutet die Angleichung der Anreize darauf hin, dass eine solche Partnerschaft einen bedeutenden Schritt bei der Überbrückung von traditionellen Finanz- und On-Chain-Märkten darstellen würde.
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