Bitcoin fällt unter 67.000 US-Dollar, da ETF-Abflüsse den Ausverkauf von Kryptowährungen beschleunigen
Bitcoin fiel am Donnerstag unter $67.000 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit November 2024, da sich der Ausverkauf des Kryptowährungsmarktes beschleunigte.
Höhepunkte
- Bitcoin fiel unter 67.000 $ auf den niedrigsten Stand seit November 2024 und beschleunigte damit einen Ausverkauf, der das Vertrauen der Anleger schwächte.
- Anhaltende Abflüsse von börsengehandelten Fonds, makroökonomischer Risikodruck und fremdfinanzierte Liquidationen verstärken die Abwärtsdynamik deutlich.
- Analysten warnen, dass der Stress der Minenbetreiber und das Übergreifen auf Altcoins den Rücksetzer noch verstärken könnten, wenn sich die ETF-Ströme und die Liquidität nicht stabilisieren.
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Die Bewegung vertiefte einen wochenlangen Abschwung, der das Vertrauen der Investoren nach der Rallye des letzten Jahres untergraben hat. Händler wiesen auf anhaltende Abflüsse aus Bitcoin-ETFs hin, die sich von einer wichtigen Nachfragequelle zu einem anhaltenden Angebotsschock entwickelt haben. Analysten zufolge haben sich die institutionellen Verkäufe verstärkt, da die Risikobereitschaft auf den globalen Märkten nachlässt. Der Rückgang löste auch neue Liquidationen in fremdfinanzierten Kryptopositionen aus, was die Abwärtsdynamik verstärkte. Marktteilnehmer bezeichneten den Rückgang als einen wichtigen psychologischen Durchbruch, der die Stimmung kurzfristig umgestalten könnte.
ETF-Abhebungen, makroökonomischer Druck und Abbau von Hebeln treiben den Rückgang an
Der jüngste Rückgang erfolgte inmitten einer breiteren Risikoverschiebung, die durch strengere Finanzbedingungen und Unsicherheit über die Geldpolitik ausgelöst wurde. Bitcoin wird zunehmend wie ein makroökonomischer Vermögenswert mit hohem Beta gehandelt und bewegt sich in Stressphasen im Gleichschritt mit Aktien. Berichten zufolge hat der Verkauf von börsengehandelten Fonds den Abwärtstrend beschleunigt und dem Zyklus nach 2024 eine der stärksten Stützen genommen. Gleichzeitig kam es an den Derivatemärkten zu einer Welle von Zwangsauflösungen, da fremdfinanzierte Long-Positionen nach dem Scheitern wichtiger technischer Niveaus abgebaut wurden.
Beobachter beobachteten auch eine wachsende Vorsicht unter den Großanlegern, die offenbar weniger bereit sind, den Verkaufsdruck zu absorbieren. Zusammen haben diese Kräfte Bitcoin in die stärkste Korrektur seit mehr als einem Jahr getrieben.
Stress bei den Minern und breitere Auswirkungen auf die Aussichten des Kryptomarktes
Der Rückgang unter $67.000 gibt auch Anlass zur Sorge über die Wirtschaftlichkeit der Bitcoin-Produktion, wobei einige Analysten davor warnen, dass die Preise jetzt weit unter den geschätzten Mining-Kosten liegen. Der Stress der Miner könnte zu zusätzlichen Verkäufen führen, da die Betreiber ihre Reserven auflösen, um ihre Ausgaben zu decken.
Der Abschwung hat sich auch auf die wichtigsten Altcoins ausgewirkt, was die Befürchtung verstärkt, dass es sich eher um einen breiteren Marktrücksetzer als um eine isolierte Bitcoin-Bewegung handelt. Dennoch argumentieren einige Strategen, dass steile Korrekturen in Krypto-Bullenzyklen üblich sind und schließlich eine Basis für eine Erholung bilden könnten. Viel wird davon abhängen, ob sich die ETF-Abflüsse stabilisieren und die makroökonomischen Bedingungen in den kommenden Wochen verbessern. Im Moment unterstreicht Bitcoins Rutsch unter eine lange gehaltene Schwelle einen Markt, der zwischen strukturellem Optimismus und zunehmender kurzfristiger Vorsicht gefangen ist.
Kürzlich schrieben wir, dass Bitcoin (BTC) zum ersten Mal seit November 2024 unter die kritische Marke von 70.000 $ gerutscht ist und damit seinen breiten Abwärtstrend aus dem Jahr 2026 angesichts des zunehmenden Verkaufsdrucks und der schwindenden Überzeugung der Anleger fortgesetzt hat.
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