Morgan Stanley treibt Krypto-Pläne mit DeFi-Einstellungen voran
Der Bankenriese Morgan Stanley baut seine Strategie für digitale Vermögenswerte aus und stellt einen leitenden Ingenieur ein, der die Infrastruktur für DeFi und die Tokenisierung von risikogewichteten Vermögenswerten (RWA) entwickeln soll.
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Morgan Stanley, das 9 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten verwaltet, baut seine Krypto-Infrastrukturkapazitäten für DeFi und die Tokenisierung von Vermögenswerten aktiv aus. Laut einer LinkedIn-Stellenausschreibung sucht das Unternehmen einen Senior-Level-Ingenieur, der seine Bemühungen um die Blockchain-Architektur leitet.
In der Stellenbeschreibung wird neben der Tokenisierung ausdrücklich das "dezentrale Finanzwesen (DeFi)" als Schwerpunktbereich genannt. Diese beiden Sektoren sind zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der Kryptowirtschaft geworden. Daten der Analyseplattform DeFiLlama zeigen, dass DeFi-Protokolle und Tokenisierungsprojekte für reale Vermögenswerte(Real-World Assets, RWA) derzeit mehr als 100 Milliarden US-Dollar an abgeschlossenem Gesamtwert (TVL) verwalten.
Aggressive Expansion und Verlagerung auf permanente Programme
Von dem Kandidaten wird erwartet, dass er über Fachwissen in vier verschiedenen Blockchains verfügt, darunter Ethereum, Polygon, Hyperledger und Canton. Diese Kombination deutet auf eine mehrschichtige Strategie hin, die Ethereum und Polygon für die Liquidität des öffentlichen Netzwerks und die Skalierbarkeit von Layer-2 nutzt und mit der breiteren Krypto-Roadmap von Morgan Stanley übereinstimmt.
Der ausgewählte Kandidat wird die Aufgabe haben, "skalierbare, sichere und konforme Lösungen" zu entwickeln. Diese Systeme sollen die Lücke zwischen den traditionellen Bankanforderungen und den aufstrebenden Sektoren für digitale Vermögenswerte schließen.
Morgan Stanley bereitet sich außerdem darauf vor, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 einen eigenen Krypto-Handelsdienst auf seiner E*Trade-Plattform zu starten. Das neue Angebot wird den Handel mit Bitcoin, Ethereum und Solana unterstützen. Gleichzeitig scheint das Unternehmen den Einsatz von Hyperledger und Canton zu planen, um genehmigte, institutionelle Transaktionen mit erhöhtem Datenschutz zu ermöglichen.
Laut BeInCrypto ist ein deutlicher Anstieg von Stellenangeboten im Bereich Blockchain bei traditionellen Finanzunternehmen zu verzeichnen, darunter auch JPMorgan Chase. Dies deutet darauf hin, dass sich die Branche auf eine aggressive Expansion in Krypto und RWA vorbereitet und von experimentellen Pilotprogrammen zu dauerhaften, Einnahmen generierenden Initiativen für digitale Vermögenswerte übergeht.
Wie wir geschrieben haben, verzeichnet Morgan Stanley einen wöchentlichen Pullback, da der RSI ein Gleichgewicht signalisiert und der Kurs den Ichimoku-Kijun-Widerstand testet - Wochenbericht
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