Strategie setzt trotz nicht realisierter Verluste weiterhin auf Bitcoin
Der Gründer von Strategy, Michael Saylor, sagte, dass das Unternehmen plant, seine 6 Milliarden Dollar an Wandelschuldverschreibungen in Eigenkapital umzuwandeln und damit die Verschuldung in der Bilanz zu reduzieren.
Höhepunkte
- Strategy plant die Umwandlung von Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 6 Mrd. $ in Eigenkapital, wodurch der Verschuldungsgrad verringert, die Aktionäre jedoch verwässert werden.
- Der Bestand von 714.644 BTC übersteigt die Schulden bei weitem, und die BTC müssten um 88 % fallen, um den Verbindlichkeiten zu entsprechen.
- MSTR liegt weiterhin 70 % unter dem Höchststand, während Saylor andeutet, dass er trotz der Volatilität weiterhin Bitcoin anhäufen wird.
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Die Ankündigung erfolgte, nachdem das Unternehmen erklärt hatte, dass es einen Bitcoin-Preisverfall auf 8.000 Dollar verkraften und seine ausstehenden Schulden immer noch decken könnte, berichtet Cointelegraph.
Strategy hält derzeit 714.644 BTC im Wert von etwa 49 Milliarden Dollar und übertrifft damit bei weitem seine Verpflichtungen aus Wandelschuldverschreibungen. Das Unternehmen merkte an, dass Bitcoin um etwa 88% gegenüber dem aktuellen Stand fallen müsste, damit seine Bestände dem Wert seiner Schulden entsprechen würden. Die Umwandlung der Anleihen in Eigenkapital würde die Anleihegläubiger zu Aktionären machen, anstatt eine Barrückzahlung zu verlangen. Dieser Schritt verringert zwar den Schuldendruck, könnte aber die bestehenden Aktionäre durch die Ausgabe neuer Aktien verwässern.
Bitcoin-Position liegt unter den durchschnittlichen Kosten
Der durchschnittliche Bitcoin-Kaufpreis von Strategy liegt bei ca. 76.000 $, während BTC bei 68.400 $ gehandelt wird, womit das Unternehmen etwa 10 % unter seiner Kostenbasis liegt. Trotz des nicht realisierten Verlusts signalisierte Saylor einen weiteren potenziellen Kauf, indem er das Akkumulationsdiagramm des Unternehmens auf X veröffentlichte, ein Muster, das normalerweise neuen Käufen vorausgeht. Sollte sich dies bestätigen, würde dies 12 aufeinanderfolgende Wochen der Bitcoin-Akkumulation markieren.
Die Strategie unterstreicht das anhaltende Engagement des Unternehmens, seinen BTC-Schatz auch in Zeiten der Marktvolatilität auszubauen. Bitcoin ist seit seinem Höchststand Anfang Oktober um etwa 50 % gefallen, was sowohl die Kryptomärkte als auch die mit Kryptowährungen verbundenen Aktien unter Druck setzt.
MSTR-Aktien bleiben unter Druck
Die Strategy-Aktie (MSTR) stieg am Freitag um 8,8 % und schloss bei 133,88 $, nachdem der Bitcoin kurzzeitig in Richtung 70.000 $ gestiegen war. Allerdings fiel BTC im frühen Montagshandel schnell wieder auf etwa $68.400 zurück, was den Optimismus dämpfte. Die Aktien liegen nach wie vor 70 % unter ihrem Allzeithoch von 456 $ von Mitte Juli und spiegeln den allgemeinen Abschwung bei Bitcoin und Risikoanlagen wider.
Die aggressive Akkumulationsstrategie des Unternehmens hat die Korrelation der Aktie mit BTC-Preisschwankungen verstärkt. Da die Märkte weiterhin volatil bleiben, könnten die Umstrukturierung der Bilanz und die fortgesetzten Käufe von Strategy in den kommenden Wochen zu Schlüsselfaktoren werden, die die Stimmung der Anleger beeinflussen.
Kürzlich schrieben wir, dass die Kryptowährungsmärkte ihren Pullback wieder aufgenommen haben, wobei die Gesamtkapitalisierung in den letzten 24 Stunden um 3,38 % auf etwa 2,34 Billionen US-Dollar gefallen ist.
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