Studie der Fed unterstreicht den Vorteil von Kalshi bei der Verfolgung von Makro-Erwartungen

Studie der Fed unterstreicht den Vorteil von Kalshi bei der Verfolgung von Makro-Erwartungen
Kalshi als Innovation in der Politiküberwachung hervorgehoben

Prognosemärkte rücken von den Rändern der Finanzwelt in den Mittelpunkt der makroökonomischen Diskussion, nachdem eine neue Studie der Federal Reserve ihre Fähigkeit unterstreicht, wirtschaftliche Erwartungen in Echtzeit zu verfolgen.

Höhepunkte

  • In einem Arbeitspapier der Federal Reserve wird festgestellt, dass Kalshi hochfrequente, kontinuierlich aktualisierte Wahrscheinlichkeitsprognosen für Inflation, Arbeitslosigkeit, BIP und FOMC-Zinsentscheidungen liefert.
  • Den Forschern zufolge kann Kalshi in einigen Fällen Umfragen und Zinsfutures übertreffen, da es risikoneutrale Wahrscheinlichkeitsverteilungen für bestimmte Fed-Sitzungen bietet.
  • Die Studie deutet darauf hin, dass Prognosemärkte zu einem wichtigen Echtzeit-Instrument für politische Entscheidungsträger werden könnten, obwohl sie rechtlich und politisch immer wieder in Frage gestellt werden.

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In einem Arbeitspapier von mit der Fed verbundenen Forschern wird argumentiert, dass Kalshi, ein von der CFTC regulierter Prognosemarktplatz, schnellere und in einigen Fällen genauere Signale liefern kann als traditionelle Benchmarks wie Umfragen und Zinsfutures.

Fed-Forscher heben Kalshis "Echtzeit"-Vorteil hervor

Das Papier mit dem Titel "Kalshi and the Rise of Macro Markets"(Kalshi und der Aufstieg der Makromärkte) bewertet, wie gut Kalshis vom Markt implizierte Wahrscheinlichkeiten wichtige US-Ergebnisse vorhersagen, einschließlich Inflationsdruck, Arbeitslosigkeit, BIP und Entscheidungen des Offenmarktausschusses der Fed. Die Autoren beschreiben ein zentrales Problem für politische Entscheidungsträger: "Die Steuerung von Erwartungen ist ein zentrales Element der modernen makroökonomischen Politik. Doch die Instrumente, auf die man sich oft verlässt - Umfragen und Finanzderivate - haben viele Nachteile", und fügen hinzu, dass Kalshi die "Überzeugungen des Marktes direkt und in Echtzeit" erfassen kann.

Die wichtigste Erkenntnis ist, dass die Kalshi-Preise in kontinuierlich aktualisierte Wahrscheinlichkeitsverteilungen umgewandelt werden können, anstatt in eine einzelne Punktprognose. "Die Kalshi-Märkte bieten eine hochfrequente, kontinuierlich aktualisierte und verteilungsreiche Benchmark, die sowohl für Forscher als auch für politische Entscheidungsträger wertvoll ist", heißt es in dem Papier.

Prognostizierte Ansprüche und ein Fall für die politische Überwachung

In praktischer Hinsicht argumentieren die Forscher, dass die Kalshi-Verträge verwendet werden können, um die Wahrscheinlichkeit verschiedener Zinsergebnisse bei bestimmten Fed-Sitzungen abzuleiten - etwas, das ihrer Meinung nach schwieriger aus anderen Instrumenten zu extrahieren ist. "Insgesamt argumentieren wir, dass Kalshi verwendet werden sollte, um risikoneutrale [Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen] in Bezug auf FOMC-Entscheidungen bei bestimmten Sitzungen bereitzustellen", schrieben sie und fügten hinzu, dass eine gemeinsame Benchmark "zu weit von der geldpolitischen Zinsentscheidung entfernt ist".

Kalshi wird auch als eine Möglichkeit angepriesen, zu beobachten, wie Erwartungen auf Schlagzeilen innerhalb eines Tages reagieren, nicht nur über Wochen. Diese "reichhaltige Intraday-Dynamik" wird als Vorteil für Zentralbanken dargestellt, die zu beurteilen versuchen, ob die offizielle Kommunikation wie beabsichtigt ankommt.

Politik, Regulierung und Markttrubel

Die Veröffentlichung des Papiers erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Prognosemärkte erneut einer rechtlichen und politischen Prüfung unterzogen werden. Kalshi hat sich auf staatlicher Ebene mit der Frage auseinandergesetzt, ob einige Ereignisverträge einem Glücksspiel ähneln, obwohl das Unternehmen unter Bundesaufsicht steht.

Die Ergebnisse lösten schnell Kommentare in Finanz- und Kryptokreisen aus. Der erfahrene Händler Peter Brandt sagte: "Feuert alle Fed-Doktoren und lasst Kalshi den US-Zinssatz festlegen."

Schlussfolgerung

Das Fed-Papier stellt Kalshi als potenzielles Upgrade für die Messung von Makroerwartungen dar, wobei Geschwindigkeit, kontinuierliche Aktualisierungen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen im Vordergrund stehen. Die Debatte verlagert sich nun darauf, ob Regulierungsbehörden und politische Entscheidungsträger Signale von Prognosemärkten neben Umfragen und traditionellen Derivaten als Input behandeln werden. Auch wenn die Studie nur "vorläufig" ist, spricht sie dafür, dass Real-Money-Prognosen in der nächsten Phase der Makroüberwachung eine größere Rolle spielen könnten.

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