Cardano hält Einzug in den Einzelhandel: ADA wird nun in der Schweiz als Zahlungsmittel für Produkte akzeptiert

Cardano hält Einzug in den Einzelhandel: ADA wird nun in der Schweiz als Zahlungsmittel für Produkte akzeptiert
Cardano expandiert in den Einzelhandel: Spar-Märkte ermöglichen ADA-Zahlungen

Cardano-Nutzer können jetzt in 137 Spar-Supermärkten in der Schweiz mit dem ADA-Token bezahlen. Die neue Funktion wurde durch die Integration des vom Schweizer Fintech-Unternehmen DFX.swiss entwickelten Zahlungssystems Open Crypto Pay verfügbar.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Die Zahlungen werden in Echtzeit verarbeitet und direkt von der Krypto-Wallet des Nutzers gesendet, so Cointelegraph.

Die Transaktionen erfordern nicht die Nutzung zentraler Börsen. Für Einzelhändler kann ein solches System die Gebühren im Vergleich zu herkömmlichen Bankkarten um etwa zwei Drittel senken. Dies macht Krypto-Zahlungen für Händler potenziell kostengünstiger.

Cardano geht über die Kryptoindustrie hinaus

Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, bezeichnete die Einführung von ADA im Massenzahlungsverkehr als den Beginn einer breiteren Transformation der Finanzsysteme. Ihm zufolge bewegt sich die Blockchain allmählich vom experimentellen Stadium zur praktischen Umsetzung.

Die Möglichkeit, Waren direkt aus Krypto-Wallets zu bezahlen, zeigt, wie digitale Vermögenswerte in die Alltagswirtschaft integriert werden können. Das Open Crypto Pay-System ermöglicht eine schnelle Abwicklung von Transaktionen ohne Zwischenhändler. Dies senkt die Kosten und vereinfacht die Infrastruktur für Unternehmen. Ähnliche Lösungen werden zunehmend in Ländern mit einer günstigen Regulierung getestet.

Spar weitet Krypto-Zahlungen auf das ganze Land aus

Die Handelskette Spar hat im August 2025 mit der Einführung von Kryptozahlungen in der Schweiz begonnen. Zu diesem Zeitpunkt wurden Kryptowährungszahlungen in rund 100 Geschäften durch die Zusammenarbeit mit Binance Pay und DFX.swiss verfügbar. Das Unternehmen kündigte außerdem Pläne an, das System auf 300 Einzelhandelsstandorte auszuweiten.

Die aktuelle Einführung der ADA-Unterstützung stellt die nächste Stufe dieses Projekts dar. Damit wird Spar allmählich zu einem der größten Einzelhandels-Experimente bei der Implementierung von Kryptowährungszahlungen in Europa. Diese Entwicklung stärkt auch die Position der Schweiz als Testgebiet für digitale Finanzen.

Die Schweiz stärkt ihre Rolle als Krypto-Hub

Gleichzeitig werden die Initiativen zur Entwicklung des Krypto-Ökosystems in der Schweiz weiter ausgebaut. Die Stadt Lugano und Tether kündigten eine Investition von 5 Millionen Schweizer Franken (6,4 Millionen US-Dollar) in die nächste Phase des Projekts Plan B für den Zeitraum von 2026 bis 2030 an.

Ziel der Initiative ist es, die Stadt zu einem globalen Zentrum für die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte zu machen. Die Einwohner von Lugano können bereits für einige städtische Dienstleistungen mit BTC und USDT bezahlen. Projekte wie diese erweitern allmählich die Nutzung von Kryptowährungen über Investitionen und Handel hinaus. Wenn solche Initiativen weiter ausgebaut werden, könnten Krypto-Zahlungen für Privatkunden Teil des alltäglichen Finanzsystems werden.

Kürzlich schrieben wir, dass der Kryptomarkt seine Erholung fortsetzt und die gesamte Marktkapitalisierung rund 2,46 Billionen Dollar erreicht hat, was einem Anstieg von etwa 1,2 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Der Fear & Greed Index ist auf 29 gestiegen und bleibt damit im Bereich der Angst, zeigt aber eine Verbesserung der Anlegerstimmung an.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.