Coinbase verlagert den Bitcoin Yield Fund durch eine Partnerschaft mit Apex auf die Blockchain

Coinbase verlagert den Bitcoin Yield Fund durch eine Partnerschaft mit Apex auf die Blockchain
Coinbase treibt die Einführung von tokenisierten Vermögenswerten voran

Coinbase Asset Management hat zusammen mit der Apex Group eine tokenisierte Anteilsklasse des Coinbase Bitcoin Yield Fund im Base-Netzwerk aufgelegt. Das Produkt richtet sich an institutionelle und akkreditierte Anleger und zeigt, wie große Vermögensverwalter den Wechsel zur Blockchain-Infrastruktur beschleunigen.

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Nach Angaben der Apex Group behält der Fonds eine vertraute Struktur für die Anleger bei, während er die digitale Infrastruktur nutzt, um die Abläufe - von der Buchhaltung bis zur Verteilung der Vermögenswerte - zu rationalisieren, ohne von den bestehenden regulatorischen Anforderungen abzuweichen.

Wie der tokenisierte Fonds funktioniert

Die Lösung basiert auf dem ERC-3643-Standard, der die Compliance-Regeln direkt in den Token einbettet. Das bedeutet, dass nur im Voraus zugelassene Anleger den Vermögenswert halten oder übertragen können, und alle Transaktionen unterliegen automatisch vordefinierten Beschränkungen.

Die Apex Group fungiert als Transferagent, der die Eigentumsaufzeichnungen führt und sie mit dem Nettoinventarwertzyklus des Fonds in Einklang bringt. Das Onboarding der Anleger wird über die Tokeny-Plattform abgewickelt, auf der jeder Teilnehmer eine Identitätsprüfung durchführen muss, bevor er Zugang erhält.

Peter Hughes, CEO der Apex Group, kommentierte:

"Digitale Assets sind keine Zukunftsmusik mehr, sie werden zur Infrastruktur des modernen Fondsvertriebs. Die tokenisierte Anteilsklasse des Coinbase Bitcoin Yield Fund ist ein konkreter Beweis dafür, dass Compliance auf institutionellem Niveau und Blockchain-Effizienz kein Widerspruch sind."

Coinbase Asset Management Präsident Anthony Bassili fügte hinzu:

"Tokenisierte Fondsinfrastrukturen sind endlich da und bereit zum Skalieren. Sie muss die gleichen regulatorischen und operativen Standards erfüllen, die Anleger von traditionellen Märkten erwarten."

Der Fonds ist derzeit für Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten verfügbar, mit einer erwarteten Rendite von 4-8% jährlich in BTC. Eine US-Version könnte zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Wie die Tokenisierung den Fondsmarkt umgestaltet

Große Vermögensverwalter, darunter BlackRock, Fidelity und Franklin Templeton, erforschen bereits ähnliche Ansätze. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Senkung der Kosten, der Beschleunigung der Abwicklungszeiten und der Ermöglichung des Zugangs zu Anlagen rund um die Uhr.

Marktprognosen unterstreichen das Ausmaß des Trends: McKinsey schätzt, dass Tokenized Assets bis 2030 2 Billionen Dollar erreichen könnten, während BCG und Ripple bis 2033 mit bis zu 19 Billionen Dollar rechnen. Vor diesem Hintergrund plant Apex, bis zum Jahr 2027 bis zu 100 Milliarden Dollar an Fonds zu tokenisieren.

Anlegern bieten diese Produkte nicht nur Renditen aus dem Bitcoin-Kursanstieg, sondern auch durch Strategien wie Optionen und Kredite. Im weiteren Sinne signalisiert dies die Entstehung eines hybriden Finanzsystems, bei dem die Blockchain schrittweise in die traditionellen Kapitalmärkte integriert wird.

Zusätzlicher Druck auf das Geschäft von Coinbase könnte von dem vorgeschlagenen CLARITY Act in den Vereinigten Staaten ausgehen, der darauf abzielt, die Rendite von Stablecoins zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Expansion in tokenisierte Fonds nicht nur als neue Chance, sondern als strategischer Schritt, um potenzielle Umsatzrückgänge auszugleichen.

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