Coinbase könnte unter dem CLARITY Act einen Teil seiner Einnahmen verlieren

Coinbase könnte unter dem CLARITY Act einen Teil seiner Einnahmen verlieren
U.S. Stablecoin-Regulierung bedroht Coinbase-Einnahmen

Die US-Gesetzgeber diskutieren über den vorgeschlagenen CLARITY Act, der Renditezahlungen auf Stablecoins einschränken könnte. Dies könnte sich auf das Geschäftsmodell von Coinbase auswirken, da die Börse Belohnungen einsetzt, um Nutzer zu ermutigen, digitale Dollar auf ihrer Plattform zu halten.

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Der Gesetzentwurf würde es den Stablecoin-Emittenten verbieten, Zinsen direkt an die Token-Inhaber zu zahlen. Gleichzeitig bleibt die Verteilung der Erträge ein zentraler Diskussionspunkt zwischen Banken, Regulierungsbehörden und Kryptounternehmen, berichtet CoinDesk unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle.

Schlupflöcher im Gesetzentwurf

Trotz potenzieller Einschränkungen weisen Analysten auf mehrere Lücken in der aktuellen Version des CLARITY Acts hin. Insbesondere verbietet es nicht ausdrücklich verschiedene Formen von "Belohnungen" wie Boni, Cashback oder Marketinganreize, die effektiv Zinsen nachbilden können.

Der Gesetzentwurf lässt auch Zahlungen zu, die an die Aktivität der Nutzer gebunden sind - zum Beispiel die Verwendung von Stablecoins bei Transaktionen oder DeFi-Protokollen. Dies öffnet die Tür für alternative Ertragsverteilungsmodelle.

Auch Partnerschaftsstrukturen zwischen Emittenten und Plattformen sind möglich, bei denen ein Teil der Reserveeinnahmen mit einer Börse geteilt wird, die dann Belohnungen an die Nutzer ausschüttet.

Was das für Coinbase bedeutet

Stablecoins, insbesondere USDC, sind zu einer wichtigen Einnahmequelle für Coinbase und zu einem wichtigen Instrument der Nutzerbindung geworden. Im Jahr 2025 erreichten die Stablecoin-Einnahmen 1,35 Milliarden US-Dollar und waren damit die zweitgrößte Einnahmequelle des Unternehmens.

Analysten sind jedoch der Meinung, dass die Gesamtauswirkungen auf das Geschäft von Coinbase selbst unter strengeren Regeln wahrscheinlich begrenzt sein werden. Das Unternehmen erzielt nach wie vor den Großteil seiner Einnahmen aus dem Handel, den Derivaten und seinem Base-Ökosystem.

CEO Brian Armstrong hat auch angemerkt, dass ein Verbot von Rewards die Rentabilität von Coinbase sogar steigern könnte, sich aber negativ auf die Nutzer und die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Stablecoins auswirken würde.

Risiken für den Markt

Experten warnen davor, dass ein Verbot von Rewards die Anreize verringern könnte, Stablecoins auf zentralisierten Plattformen zu halten. Infolgedessen könnten die Nutzer ihre Gelder auf DeFi oder externe Wallets verlagern, was die Einnahmen der Börsen beeinträchtigen würde.

Dennoch erwartet der Markt, dass sich die Kryptounternehmen anpassen und alternative Wege finden werden, um den Nutzern unter den neuen Vorschriften Anreize zu bieten.

Zuvor hatte Sam Altmans World-Projekt begonnen, sich mit Coinbase zu verbinden, um KI-Agenten zu verifizieren.

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