Aave strebt nach starker Unterstützung durch die Community die Einführung von V4 an

Aave strebt nach starker Unterstützung durch die Community die Einführung von V4 an
Aave DAO genehmigt den Start von V4 mit fast einstimmigem Votum

Aave DAO hat einen Vorschlag zur Einführung der Version V4 im Ethereum-Mainnet angenommen. Die Abstimmung erfolgte fast einstimmig, mit mehr als 645.000 Stimmen "für" und weniger als einer Stimme "gegen".

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Es gab keine Enthaltungen, was ein hohes Maß an Konsens zeigt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Protokolls, nachdem es mehrere Wochen lang zu internen Unstimmigkeiten gekommen war. Die Entscheidung macht den Weg frei für die nächste Stufe - die Onchain-Abstimmung. Danach kann V4 offiziell in Betrieb genommen und aktiviert werden. Aave-Gründer Stani Kulechov bestätigte den Schritt zu einem AIP. Damit tritt das Protokoll in die letzte Phase seines Upgrades ein.

Neue Architektur verändert die Kreditmärkte

Mit Aave V4 wird ein Wechsel zu einer modularen Architektur vollzogen. Im Mittelpunkt des Modells steht die Trennung von Liquidität und Risiko. Sogenannte "Hubs" bündeln die Liquidität, während "Spokes" isolierte Märkte mit eigenen Risikoparametern schaffen.

Dies ermöglicht ein präziseres Management der Kreditprodukte. Die Struktur erhält die Gesamtliquidität des Systems und bietet gleichzeitig Flexibilität für verschiedene Vermögenswerte. Dazu gehören Vermögenswerte mit unterschiedlichen Renditen und Risikoprofilen. Dadurch werden die Möglichkeiten der DeFi-Kreditvergabe erweitert.

Protokoll bereitet sich auf neue Anlageklassen vor

Mit V4 wird Aave in der Lage sein, komplexere Finanzinstrumente zu unterstützen. Dazu gehören neue Arten von Sicherheiten und strukturierte Kreditmärkte. Auch die Integration von Vermögenswerten mit Offchain-Abhängigkeiten ist möglich.

Dadurch wird das Protokoll vielseitiger und kann ein breiteres Spektrum von Nutzern, einschließlich institutioneller Teilnehmer, bedienen. Das Modell ist darauf ausgelegt, die Kapitaleffizienz zu verbessern und gleichzeitig einen einheitlichen Liquiditätspool zu erhalten. Dies ist nach wie vor ein wichtiger Unterschied zu fragmentierten DeFi-Lösungen.

Konsens nach interner DAO-Krise erreicht

Die Abstimmung markiert einen Wendepunkt nach einem internen Konflikt innerhalb des Ökosystems. Im Februar verließ BGD Labs - ein Team, das mehr als vier Jahre lang an dem Protokoll gearbeitet hatte - das Projekt. Im März verließ auch die Aave Chan Initiative, die einen wichtigen Beitrag zur Governance leistete, das Projekt.

Die Meinungsverschiedenheiten drehten sich um Fragen der Finanzierung und der Verwaltung. Trotzdem gelang es der DAO, sich um V4 herum zu konsolidieren. Die nahezu vollständige Unterstützung zeigt, dass das Vertrauen wiederhergestellt ist. Dies verringert die Risiken für дальнейшего развития протокола. Infolgedessen kehrt Aave zu einem stabileren Modell des Wachstums und der Aufwertung zurück.

Kürzlich schrieben wir, dass bei Aave, dem größten DeFi-Lending-Protokoll, ein Governance-Streit eskaliert, bevor eine Abstimmung über die Finanzierung von 51 Millionen Dollar unter dem Motto "Aave wird gewinnen" stattfindet. Die Aave Chan Initiative (ACI) und ihr Gründer Marc Zeller veröffentlichten eine detaillierte Prüfung der Aktivitäten von Aave Labs. In dem Bericht wird behauptet, dass die kumulierten Finanzmittel, die die Labs erhalten haben, etwa 86 Millionen Dollar erreicht haben.

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