Der Zusammenbruch von Siren offenbart die Risiken einer konzentrierten Token-Besitzstruktur

Der Zusammenbruch von Siren offenbart die Risiken einer konzentrierten Token-Besitzstruktur
SIREN-Token stürzt nach schnellem Preisanstieg um 70% ab

Der SIREN-Token hat innerhalb von 24 Stunden fast 70 % seines Wertes verloren. Der Preis fiel von 2,56 $ auf 0,79 $, bevor er sich teilweise auf etwa 1 $ erholte. Dies geschah unmittelbar nach einer starken Rallye des Vermögenswerts.

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Einen Tag zuvor hatte der Token laut CoinGecko 2,81 $ erreicht und damit einen starken Aufwärtsimpuls gezeigt.

Im Laufe des letzten Monats hat der Token etwa 1300% zugelegt, ausgehend von etwa $0,22. Ein solcher Anstieg zog die Aufmerksamkeit der Händler auf sich. Die hohe Volatilität führte jedoch schnell zu einem Umschwung. Der Markt zeigte ein klassisches "Pump and Dump"-Muster.

Analysten wiesen auf Token-Konzentration hin

Vor dem Einbruch hatten Onchain-Analysten bereits vor den Risiken gewarnt. Der Forscher EmberCN erklärte, dass ein erheblicher Teil des Angebots von einem einzigen Unternehmen kontrolliert werden könnte. Den Daten zufolge könnten bis zu 644 Millionen SIREN (etwa 88 % des Angebots) unter der Kontrolle einer einzigen Struktur gestanden haben.

Dies entsprach zum Zeitpunkt der Schätzung einem Wert von etwa 1,8 Milliarden Dollar. Auf den Bubblemaps wurden auch große Geldbörsen-Cluster identifiziert. Einer von ihnen kontrolliert rund 50 % des zirkulierenden Angebots. Eine solche Konzentration birgt die Gefahr von Manipulationen. Jeder Ausverkauf durch große Inhaber kann einen Marktzusammenbruch auslösen.

Die Vertriebsstruktur gab Anlass zu weiteren Bedenken

Die Daten zeigten, dass die Token über eine komplexe Wallet-Struktur verteilt wurden. Mehr als 200 Adressen wurden über PancakeSwap finanziert. Die Token wurden dann auf 47 Wallets verteilt. Eine solche Struktur kann dazu verwendet werden, die tatsächliche Kontrolle zu verschleiern.

Bubblemaps wies auch darauf hin, dass das Projekt nach seinem Start im Februar 2025 faktisch "aufgegeben" worden war. Dies ließ Zweifel am langfristigen Wert des Vermögenswerts aufkommen. Der starke Preisanstieg könnte auf ein künstlich eingeschränktes Angebot zurückzuführen sein, gefolgt von einem schnellen Liquiditätsabfluss. Derartige Muster enden oft in einem starken Absturz.

Markt verdeutlicht einmal mehr die Risiken geringer Liquidität

Der Fall SIREN verdeutlicht die Anfälligkeit von Small-Cap-Tokens. Bei begrenzter Liquidität können selbst relativ kleine Ausverkäufe zu großen Kursschwankungen führen. Die Angebotskonzentration verstärkt diesen Effekt noch. In diesem Fall ermöglichte die Kontrolle über einen großen Teil der Token eine Beeinflussung des Marktes.

Solche Ereignisse treten häufig bei neueren oder weniger bekannten Projekten auf, insbesondere bei solchen, die mit KI-Narrativen verbunden sind. Die Anleger reagieren oft auf den Hype und übersehen dabei die grundlegenden Risiken. Infolgedessen kommt es an den Märkten zu heftigen Korrekturen. Die SIREN-Geschichte ist ein weiteres Beispiel für die Instabilität solcher Anlagen.

Kürzlich schrieben wir, dass die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen bei etwa 2,41 Billionen US-Dollar liegt und in den letzten 24 Stunden um etwa 2,1 % gestiegen ist, während der Fear & Greed Index weiterhin bei 32 liegt, was auf anhaltende Angst und Vorsicht unter den Marktteilnehmern trotz der lokalen Erholung hinweist.

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