Pump.fun führt strenge Gebührenregeln ein, während die Aktivität nachlässt

Pump.fun führt strenge Gebührenregeln ein, während die Aktivität nachlässt
Pump.fun begrenzt Gebührenänderungen, um Manipulationen bei Token einzudämmen

Pump.fun hat eine neue Beschränkung für Token eingeführt. Schöpfer können nun die Gebührenverteilung nur einmal nach dem Start ändern. Danach wird die Einstellung dauerhaft.

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Diese Entscheidung zielt darauf ab, Manipulationen zu reduzieren. Sie richtet sich gegen Fälle, in denen Entwickler die Gebührenempfänger ändern, nachdem ein Token im Wert gestiegen ist. Solche Aktionen hatten das Vertrauen der Händler untergraben. Mitbegründer Alon Cohen erklärte, dass das Update den Missbrauch reduzieren soll. Die neue Regel macht das Modell berechenbarer. Sie ist ein Schritt zur Verbesserung der Transparenz der Plattform.

Ein Versuch, wirtschaftliche Ungleichgewichte zu beheben

Die Änderung ist Teil einer umfassenderen Reform. Im Januar räumte Pump.fun ein, dass sein Modell die Urheber zu sehr begünstigt. Damals wurden neue Mechanismen zur Verteilung der Einnahmen eingeführt, darunter die Einrichtung mehrerer Geldbörsen und Kontrollen nach dem Start. Im Februar wurde das Cashback-Münzen-Modell eingeführt.

Es ermöglichte den Nutzern, im Voraus festzulegen, ob die Gebühren an den Ersteller oder an die Händler gehen. Die Möglichkeit, den Empfänger zu wechseln, blieb jedoch bestehen. Dies führte zu Risiken für die Nutzer. Mit der neuen Einschränkung wird dieses Problem beseitigt. Jetzt ist die Flexibilität auf ein Minimum reduziert.

Die Gemeinschaft zweifelt an der Wirksamkeit

Die Reaktion der Nutzer war gemischt. Einige halten die Änderungen für unzureichend. User gake merkte an, dass sich die Aktualisierung wahrscheinlich nicht wesentlich auf den Markt auswirken wird. Andere bezeichneten sie als einen "minimalen Schritt". Dennoch sieht die Community in der Anerkennung des Problems ein positives Signal.

Die Plattform zeigt Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Dennoch bleiben wichtige Fragen ungelöst. Vor allem das Vertrauen in neue Token ist nach wie vor gering. Dies begrenzt die Liquiditätszuflüsse. Infolgedessen sind die Auswirkungen der Aktualisierung nach wie vor ungewiss.

Plattformaktivität geht stark zurück

Die Änderungen erfolgen inmitten rückläufiger Kennzahlen. Im Januar 2026 beliefen sich die Gebühren auf 31,8 Millionen US-Dollar, ein Rückgang von 75 % im Vergleich zum Vorjahr (von 148 Millionen US-Dollar). Im Februar sanken die Einnahmen auf 25 Mio. $, verglichen mit 75 Mio. $ im Vorjahresmonat. Auch das Handelsvolumen ist deutlich zurückgegangen.

Im Januar 2025 lag das Volumen bei über 11,6 Mrd. $, während es im Januar 2026 nur noch 2,1 Mrd. $ betrug. Im Februar sank das Volumen auf 1,91 Mrd. $ gegenüber 6,1 Mrd. $ im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von 68-81 % bei den wichtigsten Kennzahlen. Die Plattform versucht, sich an das neue Marktumfeld anzupassen. Die derzeitige Dynamik deutet jedoch auf eine deutliche Abkühlung des Interesses am memecoin-Segment hin.

Kürzlich schrieben wir, dass die Memecoin-Launch-Plattform Pump.fun seit ihrem Start Anfang 2024 einen kumulativen Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar erzielt hat. Laut den Daten von DefiLlama ist der Dienst zu einer der profitabelsten Anwendungen im Solana-Ökosystem geworden.

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