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Am Freitag setzte die Ethereum Foundation weitere 45.034 ETH im Wert von etwa 93 Millionen US-Dollar ein, womit sie sich dem im Februar angekündigten Ziel von 70.000 ETH annähert. Basierend auf dem aktuellen Ethereum-Kurs von etwa 2.058,64 US-Dollar liegt der Gesamtbetrag der eingesetzten Mittel nun bei etwa 69.500 ETH, was bedeutet, dass die Stiftung ihr erklärtes Limit fast erreicht hat.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die Stiftung kündigte am 24. Februar ihre Absicht an, rund 70.000 ETH einzusetzen. Damals erklärte die Ethereum Foundation, dass die Belohnungen aus dem Einsatz in die Schatzkammer zurückfließen würden und dass das Programm im Einklang mit der zuvor veröffentlichten Schatzkammer-Politik stehe, in der das Ziel formuliert wurde, eine angemessene Rendite auf das Vermögen zu erzielen, ohne von den langfristigen Prinzipien von Ethereum abzuweichen.
Seitdem hat sich das Programm in mehreren Schritten entwickelt. Die erste Tranche belief sich auf 2.016 ETH, gefolgt von weiteren 22.517 ETH am 30. März im Wert von etwa 46,2 Millionen US-Dollar und der letzten großen Einzahlung von 45.034 ETH am 3. April. Für die Einzahlung am Montag verzeichnete Arkham 11 gleiche Überweisungen von jeweils etwa 2.047 ETH, und die jüngste Aufstockung war praktisch der letzte Schritt in dem im Februar umrissenen Plan.
Die Struktur des Programms ist nicht nur für den Ertrag von Bedeutung, sondern auch für die Rolle der Stiftung selbst innerhalb des Ökosystems. In ihrer offiziellen Erklärung sagte die Ethereum Foundation, dass sie direkt am Konsens durch Solo-Staking teilnimmt, indem sie die Open-Source-Tools Dirk und Vouch sowie die über mehrere Gerichtsbarkeiten verteilte Infrastruktur nutzt.
Für die Ethereum Foundation ist dies ein Versuch, die Abhängigkeit vom direkten ETH-Verkauf als Finanzierungsquelle zu verringern. Anstatt regelmäßig Münzen auf dem Markt zu verkaufen, verschiebt die Stiftung einen Teil ihrer Reserven in einen Vermögenswert, der eine native Rendite generiert und gleichzeitig die Rolle der Organisation bei der Sicherung des Netzwerks stärkt.
Bei einer Einsatzrendite von etwa 2,7 % könnte eine solche Position beim aktuellen ETH-Preis fast 3,9 Millionen Dollar pro Jahr einbringen. Damit wird zwar nicht das gesamte Finanzmodell der Stiftung neu definiert, aber es ermöglicht, dass ein Teil des Schatzamtes zu einer stetigen Cashflow-Quelle wird, ohne dass ein unmittelbarer Verkaufsdruck auf dem Markt entsteht.
Die wichtigste Bedeutung dieser Entwicklung besteht darin, dass die Ethereum Foundation nun einen institutionelleren Ansatz für die Verwaltung ihrer Reserven verfolgt. Dabei geht es nicht mehr nur darum, ETH in der Bilanz zu halten, sondern um ein Modell, bei dem ein Teil des Schatzes als Einnahmequelle dient, während die Stiftung selbst stärker in den Ethereum-Konsens eingebunden wird.
Auch für den Markt ist dies ein Signal. Wenn eine der wichtigsten Organisationen im Ethereum-Ökosystem fast 70.000 ETH einsetzt, zeigt das, dass sie ein langfristiges Spiel spielt und ihre Reserven nicht nur als Inventar für zukünftige Ausverkäufe betrachtet.
Wie bereits berichtet, veröffentlicht die Ethereum Foundation ein neues Mandat, das die Grundsätze der Netzwerk-Governance umreißt.