Bitcoin bewegt sich in einer engen Spanne zwischen 75.000 und 80.000 US-Dollar, nachdem die Fed am 29. April beschlossen hatte, die Zinsen bei 3,50–3,75 % zu belassen, was die Hoffnungen auf eine rasche Liquiditätsspritze zunichte machte und den Aufwärtstrend bremste. BTC schloss bei 75.776 $, scheiterte wiederholt am Widerstand bei 80.000 $ und rutschte unter seinen gleitenden 21-Tage-Durchschnitt. Die eskalierenden Spannungen in der Straße von Hormus verstärken die Risikoaversion und positionieren BTC eher wie den Nasdaq als wie einen sicheren Hafen.
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Die Handelsvolumina sind auf Tiefststände für 2023 eingebrochen, da Privatanleger weitgehend abwesend sind, was einen dünnen Markt hinterlässt, der anfällig für starke Schwankungen ist – bei 80.000 $ halten Short-Positionen im Wert von 1,2 Mrd. $, was bei einem Ausbruch zu einem potenziellen Squeeze führen könnte. Dennoch geben die Bullen nicht auf: Umfragen zeigen, dass ~75 % BTC als unterbewertet ansehen, On-Chain-Angstindikatoren nachlassen und die ETF-Zuflüsse trotz der geopolitischen Lage kürzlich 458 Mio. $ erreichten.
Die institutionelle Nachfrage über ETFs nach dem Halving bildet eine Untergrenze, doch die Makroökonomie gibt den Ton an: Länger anhaltend höhere Zinsen und ein starker US-Dollar dominieren. Mögliche Szenarien sind ein bullischer Anstieg auf 85.000–90.000 $ bei einer zurückhaltenden Fed und Stärke des Nasdaq; ein bärischer Rückgang auf 70.000–75.000 $, falls die restriktive Haltung anhält; oder ein Verharren im Basisbereich in Erwartung von Daten. Letztendlich spiegelt BTC nun Liquidität und Risikobereitschaft wider – der nächste Auslöser kommt von den Aktienmärkten und der Fed, nicht von den internen Faktoren der Kryptowährung.
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