Rückblick auf den Kryptomarkt: Bitcoin fällt unter 80.000 US-Dollar, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren
Bitcoin rutschte am Freitag angesichts erneuter geopolitischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran unter die 80.000-Dollar-Marke. Die wichtigsten Kryptowährungen zeigten eine uneinheitliche Entwicklung, wobei Dogecoin unter den führenden Token die größten Verluste verzeichnete.
Höhepunkte
- Bitcoin notierte bei 79.697,93 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,7 % innerhalb von 24 Stunden entspricht.
- Ethereum lag bei 2.281,73 US-Dollar, was einem Tagesrückgang von 2,1 % entspricht.
- Der Fear-and-Greed-Index liegt bei 38 und damit weiterhin in der Angstzone.
- Dogecoin verzeichnete die größten Verluste unter den wichtigsten Kryptowährungen.
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Aktuelle Marktübersicht
Am 8. Mai notierte Bitcoin bei 79.697,93 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,7 % in den letzten 24 Stunden entspricht, aber immer noch einem Plus von 3,5 % für die Woche.
Ethereum gab um 2,1 % auf 2.281,73 US-Dollar nach. Dogecoin fiel um 3,8 % auf 0,1063 US-Dollar und war der schwächste Performer unter den wichtigsten Vermögenswerten.
Der Crypto Fear and Greed Index lag bei 38 und befand sich damit weiterhin tief in der Angstzone. Der Wert spiegelt die anhaltende Vorsicht der Anleger wider, trotz einiger Anzeichen einer Stabilisierung.
Unter den wichtigsten Token schnitt Dogecoin unterdurchschnittlich ab und fiel um etwa 3,8 % auf 0,1063 $. XRP verlor rund 1,7 % auf 1,38 $, während BNB um 0,7 % auf 638 $ nachgab. Solana und TRON blieben im positiven Bereich und notierten bei 88,14 $ bzw. 0,3474 $.
Geopolitischer Druck
Die Korrektur folgte auf Berichte, wonach US-Streitkräfte als Reaktion auf Angriffe auf amerikanische Zerstörer in der Straße von Hormus iranische Ziele angegriffen hätten. Präsident Donald Trump bezeichnete die Angriffe als „Liebesklaps“, erklärte, dass der Waffenstillstand weiterhin in Kraft sei, warnte jedoch vor härteren Maßnahmen, sollte der Iran keine Einigung erzielen.
Die Bitcoin-Finanzierungssätze blieben rekordverdächtige 67 Tage in Folge negativ, was Bedingungen schuf, die zu einem Short Squeeze führen könnten, sollten die Preise wichtige Widerstandsniveaus durchbrechen.
Auch der Ölpreis reagierte auf die Eskalation: Brent stieg um etwa 1,2 % auf rund 101 US-Dollar pro Barrel. Dennoch liegen die Ölpreise im Wochenverlauf weiterhin um mehr als 6 % im Minus, da die Märkte weiterhin die Möglichkeit einer umfassenderen Deeskalation zwischen den USA und dem Iran einpreisen.
Bei Kryptowährungen ist das Bild gemischt. Geopolitische Risiken treiben Händler in Richtung Absicherung und Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig könnte der Aufbau von Short-Positionen zum Motor für eine starke Erholung werden.
Kryptomarkt reagiert weiterhin empfindlich auf geopolitische Risiken
Der jüngste Rückgang bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen verdeutlicht, wie schnell Risikoanlagen auf Entwicklungen im Nahen Osten reagieren.
Während das langfristige institutionelle Interesse weiterhin stark ist, beeinflusst die durch geopolitische Ereignisse getriebene kurzfristige Volatilität weiterhin die Marktrichtung.
Negative Funding-Raten deuten darauf hin, dass der Markt für eine starke Erholung positioniert sein könnte, sollten positive Impulse auftreten, doch die kurzfristigen Bewegungen werden wahrscheinlich von weiteren Nachrichten zum Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie von breiteren makroökonomischen Signalen abhängen.
Zuvor wurde berichtet, dass Adam Back prognostiziert, Bitcoin werde den „DeFi-Sicherheitskrieg“ gewinnen.
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