Coinbase stärkt die Rolle von USDC im Hyperliquid-Ökosystem
Coinbase stärkt die Rolle von USDC auf einer der aktivsten On-Chain-Derivate-Handelsplattformen. Hyperliquid, das vor Kurzem noch versucht hatte, seinen eigenen Stablecoin USDH zu entwickeln, verlagert sein Ökosystem nun hin zu einer tieferen Integration von USDC.
Höhepunkte
- Coinbase ist im Rahmen des Aligned Quote Asset-Modells zum offiziellen USDC-Deployer auf Hyperliquid geworden.
- USDH, herausgegeben von Native Markets, wird schrittweise eingestellt.
- Nutzer können USDH über das Native Markets Dashboard gebührenfrei in USDC oder Fiat umtauschen.
- Der Schritt stärkt die Position von USDC in der Handelsinfrastruktur von Hyperliquid.
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Hyperliquid ändert seine Stablecoin-Strategie
Laut The Block hat Native Markets, der Betreiber von USDH, zugestimmt, Coinbase das Recht zum Erwerb der USDH-Markenwerte zu gewähren. USDC ist seit dem Start der Plattform im Jahr 2023 der dominierende Stablecoin auf Hyperliquid, während USDH erst später im Jahr 2025 über den AQA-Mechanismus eingeführt wurde.
Der Stablecoin bleibt vorerst vollständig gedeckt und unterstützt. Native Markets erklärte, man werde mit den Entwicklern von HIP-3 und HIP-1 zusammenarbeiten, um die Migration zu USDC abzuschließen, bevor der Support für USDH endet.
In den kommenden Monaten können Nutzer USDH über das Dashboard von Native Markets gebührenfrei in USDC oder Fiat-Währungen umtauschen. Dies soll das Risiko eines plötzlichen Liquiditätsabbruchs verringern und Tradern Zeit geben, ihre Settlement-Aktivitäten auf USDC umzustellen.
Vom nativen USDH zur USDC-Liquidität
USDH wurde als nativer Stablecoin von Hyperliquid eingeführt, um einen Teil der reservebezogenen Einnahmen in das Ökosystem zurückzuführen. Native Markets gewann 2025 das Recht zur Emission von USDH in einem Wettbewerbsverfahren unter den Teilnehmern des Hyperliquid-Ökosystems.
Das Modell war eng mit dem Aligned Quote Asset Framework verknüpft. Laut USDH-Unterlagen können solche Assets Tradern Vorteile wie niedrigere Taker-Gebühren und höhere Maker-Rebates auf Märkten bieten, die in USDH quotiert werden.
USDC blieb jedoch seit dem frühen Wachstum der Plattform ein zentrales Settlement-Asset auf Hyperliquid. Circle hatte zuvor nativen USDC und CCTP V2 auf Hyperliquid eingeführt, was den Kapitaltransfer zwischen Netzwerken erleichterte und die Rolle von USDC im Ökosystem stärkte.
Eine Wette auf Skalierung und Vertrauen
Die Entscheidung ist über Coinbase und Hyperliquid hinaus von Bedeutung. Sie zeigt, dass selbst große DeFi-Plattformen, die eigene interne Ökonomien aufbauen wollen, sich für liquidere und bekanntere Stablecoins entscheiden, wenn es um die Skalierung von Handelsaktivitäten geht.
Hyperliquid bleibt einer der profiliertesten Akteure im Bereich der On-Chain-Derivate. Der Großteil der Einnahmen stammt aus Gebühren für Perpetual Futures, wobei der Bruttoumsatz der Plattform in den Jahren 2025 und 2026 zweistellige und dreistellige Millionenbeträge erreichte.
Für Trader bedeutet der Wechsel zu USDC klarere Liquidität und geringere operationelle Risiken. Für USDH markiert dies effektiv das Ende eines kurzen Experiments mit einem nativen Stablecoin, das darauf abzielte, mehr von der Hyperliquid-Ökonomie innerhalb der Plattform zu halten, nun aber der größeren Infrastruktur von Coinbase und USDC gewichen ist.
Zuvor berichteten wir, dass ein Ölhändler nach Trumps Aussagen 17 Mio. $ auf Hyperliquid verlor.
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