Mastercard nutzt Stablecoins für die Kartenabrechnung
Mastercard wird seine Funktionen zur Kartenabrechnung durch den Einsatz regulierter Stablecoins erweitern. Die neue Funktion wird es Emittenten und Acquirern ermöglichen, bestimmte Kartentransaktionen nicht nur in Fiat-Währungen, sondern auch über Onchain-Instrumente abzuwickeln.
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Auf seiner Website gab Mastercard bekannt, dass die aktualisierten Funktionen die Intraday-Abrechnung sowie die Abrechnung an Wochenenden und Feiertagen umfassen werden. Das Unternehmen erwartet, dass dies den Partnern mehr Flexibilität bei der Verwaltung der Liquidität und der Zahlungszeitpunkte bietet.
Die aktuelle Initiative zeigt, dass Stablecoins immer tiefer in die traditionelle Finanzinfrastruktur vordringen. Große Zahlungsnetzwerke testen zunehmend tokenisierte Dollar für die Abrechnung. Im Mai erhielt Mastercard eine BitLicense in New York, die es seiner US-Einheit erlaubt, regulierte Geschäfte mit digitalen Vermögenswerten im Bundesstaat zu tätigen.
Welche Stablecoins Mastercard ausgewählt hat
Die neue Abrechnungsoption wird Circles USDC, die von Paxos emittierten PYUSD, USDG und USDP, Ripples RLUSD sowie SoFis SoFiUSD unterstützen. Mastercard gab an, dass die Stablecoins über unterstützte Blockchain-Netzwerke verfügbar sein werden, darunter Arbitrum, Base, Canton, Ethereum, Polygon, Solana, Tempo und XRPL.
Als erste Unternehmen, die die Stablecoin-Abrechnung in den USA und Lateinamerika unterstützen sollen, nannte Mastercard ARQ (ehemals DolarApp), die CBW Bank, Cross River, die Lead Bank und Nuvei.
Für Mastercard ist dies ein Weg, Banken, Zahlungsunternehmen und anderen Partnern mehr Abrechnungsoptionen zu bieten. Stablecoins können dort nützlich sein, wo Geschwindigkeit, Abrechnungsverfügbarkeit außerhalb der Banköffnungszeiten und ein flexibleres Liquiditätsmanagement wichtig sind.
Warum Unternehmen Stablecoins wählen
Unternehmen entscheiden sich für Stablecoins, weil sie helfen, Abrechnungen schneller und flexibler als mit traditionellen Bankinstrumenten zu verarbeiten. Reguläre Überweisungen hängen oft von Banköffnungszeiten, Wochenenden, Feiertagen und Vermittlern ab. Stablecoins können rund um die Uhr operieren, auch nachts, an Wochenenden und grenzüberschreitend. Für Zahlungsunternehmen, Banken und Fintech-Dienste bedeutet dies eine schnellere Abrechnung, weniger Verzögerungen und ein einfacheres Liquiditätsmanagement.
Ein weiterer Vorteil sind Kosten und Transparenz. Stablecoins können internationale Überweisungen kostengünstiger machen, die Abrechnung zwischen Partnern vereinfachen und Unternehmen eine klarere Kontrolle über den Geldfluss geben. Sie sind auch in Märkten nützlich, in denen der Zugang zur Dollar-Infrastruktur begrenzt ist oder Banküberweisungen zu lange dauern. Deshalb ziehen Stablecoins zunehmend nicht nur Krypto-Unternehmen an, sondern auch Zahlungsnetzwerke, Banken, Geldtransferdienste und große Fintech-Plattformen.
Zur Erinnerung: Der Umsatz von Mastercard ist kürzlich stark gestiegen, dank des Wachstums bei Zahlungen und Dienstleistungen.
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