Geringe Volatilität signalisiert bevorstehenden Belastungstest für Ethereum

Geringe Volatilität signalisiert bevorstehenden Belastungstest für Ethereum
Größere Ethereum-Bewegungen rücken näher

Die Marktstimmung bleibt negativ, dennoch hält Ethereum weiterhin ein kritisches Unterstützungsniveau.

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Eine Reihe makroökonomischer und geopolitischer Entwicklungen hat es bisher nicht geschafft, ETH deutlich nach unten zu drücken. Gestern lagen die US-VPI-Daten bei 4,2 % und entsprachen damit den Erwartungen der Analysten.

In der Zwischenzeit kam es über Nacht zu erneuten Angriffen der Vereinigten Staaten gegen den Iran, was zu einer weiteren Schließung der Straße von Hormus führte. Der Iran hat bereits mit Angriffen gegen US-Verbündete im Nahen Osten reagiert.

Diese Entwicklungen wurden jedoch von den Teilnehmern am Kryptowährungsmarkt weitgehend antizipiert, sodass sich der aktuelle „Dead Cat Bounce“ fortsetzen konnte.

Geringe Volatilität rückt Breakout-Szenario für Ethereum in den Fokus

Das Handelsvolumen von Ethereum ist auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Wallets mit ETH-Beständen auf 59 Millionen gestiegen.

ETH/USD wird weiterhin in einer engen Spanne zwischen 1.550 $ und 1.700 $ gehandelt. Diese Range wird wahrscheinlich so lange bestehen bleiben, bis ein entscheidender Ausbruch erfolgt.

Momentan erscheint die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in Richtung der Zone von 1.700 $ bis 1.750 $ höher. Kurzfristige Trader nehmen weiterhin Gewinne mit, während langfristige Halter schrittweise Positionen aufbauen.

Die 60-Tage-Volatilität von Ethereum ist auf 2,45 % gesunken, den niedrigsten Stand seit November 2024. Historisch gesehen folgten auf Phasen ungewöhnlich niedriger Volatilität oft scharfe Marktbewegungen. Je länger Ethereum in einer engen Range gefangen bleibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines signifikanten Ausbruchs, sobald die Spanne durchbrochen wird.

Fehlende Bitcoin-Kapitulation belastet Ethereum weiterhin

Kurzfristig wird die Preisaktion von Bitcoin ein wesentlicher Treiber für Ethereum bleiben.

Die Korrektur von Bitcoin hat noch keine Kapitulationsphase erreicht.

Die realisierten Verluste in den letzten 30 Tagen beliefen sich auf insgesamt etwa 187.000 BTC, was deutlich unter den panikgetriebenen 400.000 BTC vom Februar und weit unter der Spitze von 1,2 Millionen BTC nach dem Zusammenbruch von FTX liegt.

Historisch gesehen bilden sich Markttiefs tendenziell erst dann, wenn die Verkäufer erschöpft sind. Derzeit gibt es kaum Anzeichen dafür, dass ein solcher Prozess bereits begonnen hat.

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