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Die Kryptowährungsbranche verzeichnete im zweiten Quartal 2026 eine Rekordzahl an erfolgreichen Hacks. Insgesamt 83 Sicherheitsverletzungen führten zu gestohlenen Vermögenswerten in Höhe von etwa 755 Millionen US-Dollar.
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Trotz der Rekordzahl an Vorfällen blieben die Gesamtverluste deutlich unter dem Allzeithoch der Branche. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2020 stahlen Hacker laut Forschern 3,56 Milliarden US-Dollar.
Die größten Angriffe des Quartals galten KelpDAO und dem Drift Protocol, was zu Verlusten von etwa 293 Millionen bzw. 280 Millionen US-Dollar führte.
Forscher stellten fest, dass die Zahl der erfolgreichen Exploits weiter steigt, auch wenn die finanziellen Gesamtverluste unter früheren Spitzenwerten bleiben.
Der größte Vorfall betraf den LayerZero OFT Bridge-Exploit, der zur Kompromittierung von KelpDAO führte. Dieser einzelne Angriff war für mehr als ein Drittel aller im Quartal verzeichneten Verluste verantwortlich.
Viele der übrigen Vorfälle standen im Zusammenhang mit kompromittierten Administrator-Zugängen und Preismanipulationen unter Verwendung gefälschter Token. Weitere 5,7 % der Gesamtverluste resultierten aus dem Diebstahl privater Schlüssel.
Forscher führen die wachsende Zahl von Exploits teilweise auf Fortschritte in der künstlichen Intelligenz zurück. Laut Mitchell Amador, Gründer und CEO von Immunefi, haben moderne KI-Modelle die Fähigkeiten der Angreifer erheblich erweitert und machen es gleichzeitig immer schwieriger, Krypto-Projekte abzusichern.
Da sich die Hacking-Techniken ständig weiterentwickeln, merkte Binance-CEO Richard Teng an, dass allein DeFi-Protokolle im April 2.026.621 Millionen US-Dollar durch Exploits verloren haben. Er argumentierte, dass die Branche weiterhin in Cybersicherheits-Tools investieren müsse, um die Risiken für Nutzer und Infrastruktur zu senken.
Zuvor berichtete Binance Research, dass eine Welle großer Hacks im April Abflüsse von rund 13 Milliarden US-Dollar aus DeFi-Protokollen auslöste.