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AFX Trade, ein Protokoll, das auf dem Arbitrum-Netzwerk betrieben wird, hat einen Hackerangriff erlitten, bei dem rund 24,15 Millionen USDC gestohlen wurden. Das Projektteam hat seine Cross-Chain-Bridge nach dem Exploit vorübergehend ausgesetzt.
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Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield hat der Angreifer die gestohlenen Gelder von Arbitrum nach Ethereum transferiert und sie gegen 12.467 ETH getauscht, die derzeit etwa 24 Millionen US-Dollar wert sind.
Das Projekt hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, während Steven Goldfeder, CEO von Offchain Labs, bestätigte, dass die native Bridge von Arbitrum nicht betroffen war.
„Wir können bestätigen, dass diese Transaktion mit einem Drittanbieter-Protokoll in Verbindung steht. Die native Arbitrum-Bridge wurde in keiner Weise gehackt oder kompromittiert“, sagte Goldfeder.
Ken Xi, Head of Growth bei AFX Trade, sagte, das Projekt habe dem Angreifer eine sogenannte White-Hat-Vereinbarung angeboten.
Dem Vorschlag zufolge dürfte der Hacker 30 % der gestohlenen Vermögenswerte als Belohnung behalten, wenn er freiwillig die restlichen 70 % zurückgibt.
Das Team erklärte, dass das vorrangige Ziel die Wiederbeschaffung der Nutzervermögen und die Minimierung der Auswirkungen des Vorfalls auf die Community sei.
Nach ersten Erkenntnissen war von dem Exploit ausschließlich die von AFX Trade verwaltete Bridge-Lösung betroffen. Die Handelsinfrastruktur des Protokolls, die Kerndienste und die Arbitrum-Blockchain bleiben uneingeschränkt funktionsfähig.
Die Kryptoindustrie verzeichnet in den letzten Monaten eine zunehmende Zahl von Angriffen auf Cross-Chain-Bridges und Verwahrungsdienste für Vermögenswerte.
Am 22. Juli wurde die Wanchain-Bridge, die Cardano und BNB Chain verbindet, ausgenutzt, was zum Diebstahl von rund 13 Millionen NIGHT -Token führte. Nach dem Vorfall fiel der Token-Preis um mehr als 30 %, und die Bridge wurde vorübergehend deaktiviert, während das Team den Angriff untersuchte. Vertreter der Midnight Foundation bestätigten später, dass das Midnight-Mainnet und dessen Infrastruktur nicht betroffen waren.
Zuvor hatte das Ostium-Protokoll den Betrieb nach einem Vorfall mit seinem OLP-Liquiditätspool eingestellt. Cybersicherheitsforscher schätzten die Verluste durch den Angriff auf zwischen 18 Million und 22 Millionen US-Dollar.