Stablecoin-Popularität bei Google erreicht Rekordhöhe
Die Daten von Google Trends zeigen, dass das weltweite Suchinteresse an Stablecoins im Juli 2025 ein Allzeithoch erreicht hat.
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Dieser Anstieg erfolgte in zwei großen Wellen - zuerst Mitte Juni und dann erneut nach der Unterzeichnung des Guiding and Empowering Nation's Innovation for U.S. Stablecoins (GENIUS) Act am 18. Juli, berichtet Cointelegraph.
Der letzte vergleichbare Anstieg war während des Zusammenbruchs des algorithmischen Stablecoins TerraUSD (USTC) im Mai 2022. Anders als damals ist die aktuelle Dynamik auf die zunehmende Klarheit der Vorschriften und das steigende öffentliche Bewusstsein zurückzuführen. Analysten zufolge markiert dies einen entscheidenden Wandel von angstgetriebener Neugier hin zu einem Interesse an der Übernahme durch den Mainstream.
Stablecoin-Wachstum wird exponentiell
Der Markt hat entsprechend reagiert: Die Marktkapitalisierung von Stablecoins hat einen Rekordwert von 272 Milliarden US-Dollar erreicht, was laut CoinGecko etwa 7 % des gesamten Kryptomarktes ausmacht. Über 98 % dieser Vermögenswerte sind an den US-Dollar gekoppelt, und Tether (USDT) führt mit einem Marktanteil von 60 %. Bitwise und SharpLink betonten beide das parabolische Wachstum der Stablecoin-Nutzung und -Transaktionen, was den Nutzen der Infrastruktur für DeFi, Zahlungen und Handel unterstreicht. Angesichts verbesserter regulatorischer Rahmenbedingungen ziehen Institutionen zunehmend tokenisierte Fiat-Alternativen als Teil umfassenderer Treasury- und Zahlungsstrategien in Betracht.
Analysten: Stablecoins sind das nächste Tool für die Masseneinführung auf der Kette
Die Analysten sind optimistisch. Der Krypto-Kommentator "The DeFi Investor" sagte, dass Stablecoins das Tor zum Einstieg der ersten Milliarde Nutzer in die Blockchain sein könnten. Nassar Al Achkar, CSO bei CoinW, betonte unterdessen, dass Stablecoins als Absicherung gegen die Volatilität des Kryptomarktes dienen, insbesondere bei unsicheren makroökonomischen Bedingungen. Er wies auch darauf hin, dass mehrere Unternehmen die Einführung eigener Stablecoins prüfen, um der Nachfrage der Anleger nach sicheren und dennoch kryptonativen Lösungen gerecht zu werden. In dem Maße, in dem sich Stablecoins von Randinstrumenten zur Kerninfrastruktur entwickeln, wird ihre potenzielle Rolle im globalen Zahlungsverkehr und in institutionellen Strategien immer deutlicher.
Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass ein hochrangiger Beamter der Europäischen Zentralbank (EZB) davor gewarnt hat, dass Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind, ein Risiko für die lokale Währungssouveränität und die finanzielle Stabilität in der Eurozone darstellen.
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