CFTC startet Initiative zur Regulierung des Krypto-Spothandels an Terminbörsen

CFTC startet Initiative zur Regulierung des Krypto-Spothandels an Terminbörsen
CFTC zielt auf Klarheit beim Kryptohandel

Caroline D. Pham, amtierende Vorsitzende der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC), hat mit der Ankündigung einer neuen Initiative einen wichtigen Schritt zur Formalisierung der Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten gemacht. Das Programm zielt darauf ab, den Handel mit Krypto-Kassakontrakten an CFTC-registrierten Terminbörsen, den sogenannten Designated Contract Markets (DCMs), zu erleichtern.

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Laut der Pressemitteilung markiert diese Initiative die erste Phase des CFTC-Krypto-Sprints - einer Schnellreaktionsstrategie, die darauf abzielt, die Empfehlungen des Berichts der Arbeitsgruppe des US-Präsidenten zu den Märkten für digitale Vermögenswerte umzusetzen.

"Unter der starken Führung und Vision von Präsident Trump arbeitet die CFTC mit Hochdruck daran, den sofortigen Handel mit digitalen Vermögenswerten auf Bundesebene zu ermöglichen", erklärte Pham.

Sie betonte, dass diese Initiative zusammen mit dem "Project Crypto" der SEC für regulatorische Klarheit sorgen und die Innovation fördern wird, die für die Schaffung eines globalen Zentrums für digitale Vermögenswerte unerlässlich ist.

Die jüngsten Krypto-Aktivitäten der CFTC und die Kernziele der Initiative

Seit Anfang 2025 hat die CFTC ihr Engagement im Krypto-Sektor intensiviert. Die Behörde veranstaltete das erste Krypto-CEO-Forum, aktualisierte ihre regulatorischen Leitlinien, um Unternehmer im Bereich digitaler Vermögenswerte besser zu unterstützen, und prüfte ein Pilotprogramm für Märkte für digitale Vermögenswerte. Sie hat sich auch an Diskussionen über die Tokenisierung der Branche beteiligt. In den letzten Monaten schloss die CFTC öffentliche Konsultationen zu ewigen Derivaten und zum 24/7-Handel ab - zwei Innovationen, die seit April bzw. Mai auf DCMs in Betrieb sind.

Das neu angekündigte Programm ermöglicht die Notierung von Krypto-Kassakontrakten innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens, der im Commodity Exchange Act festgelegt ist. Laut Pham ist die Initiative nicht nur rechtlich machbar, sondern auch notwendig, um die breiteren Ambitionen der Bundesregierung im Kryptobereich voranzutreiben.

Aufruf zur Beteiligung der Öffentlichkeit

"Der Commodity Exchange Act schreibt derzeit vor, dass der Handel mit Rohstoffen, der eine Hebelwirkung, Einschusszahlungen oder Finanzierungen erfordert, über eine DCM erfolgen muss", erklärte sie. "Ab heute laden wir alle Stakeholder ein, mit uns zusammenzuarbeiten, um regulatorische Klarheit über die Notierung von Krypto-Spotkontrakten an einem DCM zu schaffen."

Die CFTC bittet um öffentliches Feedback zu diesem neuen Rahmen, einschließlich rechtlicher Auslegungen gemäß Abschnitt 2(c)(2)(D) des Commodity Exchange Act und Teil 40 der CFTC-Vorschriften. Die Behörde ist auch an etwaigen Überschneidungen mit dem Wertpapierrecht interessiert, insbesondere an der Rolle der SEC bei der Beaufsichtigung von nicht sicherheitsrelevanten digitalen Vermögenswerten im Rahmen von Anlageverträgen.

Schriftliche Kommentare können bis zum 18. August auf der Website der CFTC eingereicht werden. Alle Eingaben werden auf CFTC.gov veröffentlicht. Diese Initiative markiert einen entscheidenden Moment in der US-Krypto-Regulierung und könnte den Aufstieg des Landes zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der digitalen Finanzen beschleunigen.

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