SpaceX beauftragt Wall-Street-Banken für potenziellen Rekord-Börsengang

SpaceX beauftragt Wall-Street-Banken für potenziellen Rekord-Börsengang
SpaceX von Elon Musk bereitet Mega-Börsengang mit Top-Banken vor

SpaceX von Elon Musk hat vier Wall-Street-Banken für einen Börsengang angeworben, der der teuerste Börsengang der Geschichte werden könnte.

Höhepunkte

  • SpaceX von Elon Musk steuert auf einen Börsengang zu, der wahrscheinlich der größte in der Geschichte werden wird.
  • Führende US-Banken haben bereits zugesagt, sich an dem Prozess zu beteiligen.
  • Zu den Schlüsselfaktoren, die sich auf die Bewertung des Angebots auswirken könnten, gehört, ob das gesamte Unternehmen an die Börse gebracht wird oder nur ausgewählte Geschäftsbereiche verkauft werden.

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Wie die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichtet, hat SpaceX die Bank of America, Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley für die Teilnahme an einem für die zweite Hälfte des Jahres 2026 geplanten Börsengang gewonnen.

FT berichtet, dass die Liste der Bankpartner noch erweitert werden könnte, obwohl noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden und die Pläne noch geändert werden können.

Letzten Monat berichtete Reuters, dass Morgan Stanley als führender Anwärter für eine Schlüsselrolle beim bahnbrechenden SpaceX-Börsengang aufgetaucht ist, da die engen Beziehungen der Bank zu Musk ihr einen Vorteil im Auswahlverfahren verschaffen könnten.

Größe ist wichtig

SpaceX ist das größte Raumfahrtunternehmen der Welt und kontrolliert mehr als 60 % des globalen Marktes für kommerzielle Satellitenstarts. Das Unternehmen führt jährlich rund 170 Missionen durch, bei denen sowohl Kundensatelliten als auch die eigenen Starlink-Kommunikationssatelliten gestartet werden.

Der Umsatz von SpaceX wird für 2025 auf etwa 15,5 Milliarden US-Dollar und für 2026 auf 22-24 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was auf Starlink und kommerzielle Startdienste zurückzuführen ist. Starlink ist nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle des Unternehmens und macht 60-70 % der Gesamteinnahmen aus.

Angesichts der Größe des Unternehmens und seiner Beinahe-Monopolstellung auf dem Startmarkt strebt SpaceX Berichten zufolge eine Kapitalaufnahme in Höhe von 25-30 Mrd. USD bei einer Bewertung von bis zu 1,5 Billionen USD an, verglichen mit einer geschätzten Bewertung von 800 Mrd. USD in früheren privaten Finanzierungsrunden.

Mehrere organisatorische und technische Faktoren könnten jedoch sowohl die Bewertung als auch die IPO-Struktur erheblich beeinflussen. Dazu gehören die mögliche Ausgliederung von Starlink in ein separates Unternehmen sowie die Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der langfristigen kommerziellen Aussichten des Starship-Mond-Mars-Programms, das noch keine nennenswerten Einnahmen erzielt hat.

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