Goldpreis stabilisiert sich bei 5.180 US-Dollar, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen auf einen starken Dollar trifft
Gold (XAU/USD) hielt sich am Donnerstag, dem 12. März, nahe der Marke von 5.190 $. Das Metall blieb nach einem weiteren Anstieg des Ölpreises unterstützt, doch blieben die Käufe unterhalb des nahen Widerstands gemessen, da das Zinsumfeld weiterhin restriktiv blieb.
Höhepunkte
- Kassagold wurde bei 5.183 $ gehandelt, während die April-Futures bei 5.191 $ verharrten.
- Der Dollar hielt sich in der Nähe seiner jüngsten Höchststände, und die 10-jährige US-Rendite blieb über 4,2 %.
- Rohöl der Sorte Brent näherte sich wieder der 100 $-Marke, so dass der Inflationsdruck weiterhin im Mittelpunkt stand.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der Goldpreis verbrachte den Handelstag in einer relativ engen Handelsspanne, nachdem es ihm nicht gelungen war, die vorangegangene Erholung zu einem stärkeren Ausbruch auszuweiten. Der Goldpreis fand zwar immer noch Käufer, aber die Bewegung war nicht stark genug, um deutlich über das obere Ende der Handelsspanne in dieser Woche auszubrechen.
Die Unterstützung liegt jetzt bei 5.150 bis 5.160 $, in der Nähe der jüngsten Pullback-Tiefs. Der Widerstand liegt bei 5.200 $ und eine weitere Obergrenze bei 5.230 $. Eine Bewegung durch diese Obergrenze würde das kurzfristige Setup verbessern, während ein Abrutschen unter die Unterstützung den Schwerpunkt wieder auf den unteren Teil der Wochenstruktur legen würde.

Dynamik des Goldpreises (Januar - Februar 2026). Quelle: TradingView.
Inflation kühlt sich kaum ab, Energiebelastung steigt weiter an
Der jüngste US-Inflationsbericht hat das allgemeine politische Bild nicht verändert. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar um 0,3 % gegenüber dem Vormonat, während die Jahresinflation bei 2,4 % verharrte und die Kerninflation um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und 2,5 % gegenüber dem Vorjahr stieg.
Damit schwankte der Goldpreis zwischen zwei Kräften, die beide am Donnerstag aktiv waren. Die zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit der Schifffahrt am Golf hielten die Nachfrage nach sicheren Anlagen aufrecht, trieben aber auch die Ölpreise stark in die Höhe und verstärkten die Inflationsängste.
Angesichts des steigenden Rohölpreises und des stärkeren Dollars blieben die Renditen von Staatsanleihen hoch und begrenzten den Aufwärtstrend von Gold. Das machte es dem Metall schwerer, sich nach oben zu bewegen, selbst wenn die geopolitischen Risiken es weiterhin unterstützten.
Ein schmaler Pfad nach oben, ein klares Risiko nach unten
Wenn der Goldpreis weiterhin oberhalb der mittleren 5.100 $-Region gehandelt wird und die langfristigen Renditen nicht mehr so schnell steigen, könnte der Preis weiterhin die 5.200 $-Marke testen und versuchen, wieder in Richtung 5.230 $ zu klettern. Dies würde auf eine kontinuierliche Unterstützung des Marktes als sicherer Hafen hindeuten.
Bleibt der Dollar stark und hält der Ölpreis die Renditen hoch, könnte der Goldpreis unter dem Widerstand bleiben und in Richtung 5.150 $ zurückfallen. Sollte diese Marke durchbrochen werden, könnte der Preis weiter in das untere Ende der jüngsten Spanne rutschen.
Der Goldmarkt gleicht nach wie vor einem Tauziehen. Die Schlagzeilen über geopolitische Spannungen drücken den Goldpreis weiter nach unten, während die hohen Renditen eine Fortsetzung des Aufschwungs ohne neuen Treibstoff erschweren.
Neueste XAU/USD Nachrichten
- Forex
- Crypto