Die Nvidia-Aktie stabilisiert sich bei 179 US-Dollar angesichts der Wiederaufnahme des Chip-Absatzes in China im zweiten Halbjahr 2020
Die Nvidia-Aktien konsolidieren sich weiterhin innerhalb der aktuellen Spanne. Am 20. März wird die Nvidia-Aktie bei $179,17 gehandelt, was einem Rückgang von 0,7% in den letzten 24 Stunden entspricht. Die Anleger zeigen eine höhere Risikoaversion nach dem starken Anstieg im Februar in Richtung $195.
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Der Kursverlauf von Nvidia hat sich vom oberen Trend in einen klar definierten Konsolidierungskanal verlagert. In den letzten drei Wochen hat die Aktie niedrigere Höchststände ausgebildet, die den Abwärtsdruck bestätigen. Sie findet regelmäßig Unterstützung in der Nähe des Bereichs zwischen 175 und 176 $. Langfristige strukturelle Veränderungen sind derzeit jedoch nicht zu erkennen.
Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bewegt sich jetzt um 180 $. Der Preis stabilisiert sich um diesen Durchschnitt. Dies ist ein typisches Zeichen für Unentschlossenheit und einen Handel innerhalb einer bestimmten Handelsspanne. Unterdessen liegt der gleitende 200-Tage-Durchschnitt weiterhin deutlich unter der Marke von 150 $. Dies bestätigt, dass der längerfristige Aufwärtstrend trotz der jüngsten Unterbrechung noch intakt ist.

Kursentwicklung der Nvidia-Aktie (Januar 2026 - März 2026). Quelle: TradingView.
Der Widerstand liegt eindeutig bei 182 $, wobei sich ein stärkeres Angebot zwischen 185 $ und 187 $ abzeichnet, wo sich in der Vergangenheit mehrere Erholungen umgekehrt haben. Auf der Unterseite befindet sich die unmittelbare Unterstützung bei 175 $. Daran schließt sich eine kritischere Untergrenze bei $170 an. Ein Durchbruch unter die 170 $-Marke könnte langfristig zu einer tieferen Korrektur führen.
China-Neustart unterstreicht begrenzte, aber strategische Erholung
Nvidia nimmt die Produktion seines H200-Chips für China wieder auf, nachdem es die Exportlizenzen der US-Regierung erhalten hat. Das Unternehmen hat bestätigte Aufträge von lokalen Kunden erhalten. CEO Jensen Huang erklärte, dass die Produktion vor einigen Wochen wieder aufgenommen wurde. Der Schritt spiegelt eine teilweise Normalisierung des Betriebs wider, aber eine vollständige Wiedereröffnung der China-Pipeline ist noch nicht erfolgt.
Gleichzeitig hat Peking Berichten zufolge den Kauf des H200 durch chinesische Unternehmen genehmigt. Dies bestätigt die Tatsache, dass die Nachfrage trotz der geopolitischen Instabilität hoch bleibt. Die Kombination aus amerikanischer Exportfreigabe und chinesischer Kaufgenehmigung schafft für Nvidia einen engen Kanal, um mit konformen Produkten wieder auf den Markt zu kommen. Der H200 basiert jedoch auf der älteren Hopper-Architektur. Dies deutet darauf hin, dass Nvidia in China nicht seine modernste Technologie einsetzt.
Wichtig ist, dass diese Verkäufe im Zusammenhang mit China nicht in Nvidias Umsatzprognose von über 1 Billion Dollar enthalten sind. Diese stammen größtenteils aus den Blackwell- und Rubin-Chips der nächsten Generation bis 2027. Dieser Trend deutet darauf hin, dass China zwar weiterhin strategisch relevant ist, aber nicht mehr im Mittelpunkt des langfristigen Wachstumspotenzials von Nvidia steht. Stattdessen sollte die Wiederaufnahme der H200-Produktion als moderates Aufwärtspotenzial und als stabilisierender Faktor für die Umsatzdiversifizierung betrachtet werden.
Ausblick deutet auf bevorstehenden Ausbruch aus enger Spanne hin
In einem zinsbullischen Szenario würde eine anhaltende Bewegung über 182 $ - insbesondere bei steigendem Volumen - wahrscheinlich Momentum-Käufe auslösen und den Weg in Richtung 188 $ und dann einen erneuten Test des 195 $-Hochs eröffnen. Voraussetzung hierfür wäre ein anhaltend positiver Nachrichtenfluss, entweder durch Nachfragesignale oder eine weitere Lockerung der geopolitischen Beschränkungen.
Das Basisszenario bleibt eine Seitwärtskonsolidierung, und die Aktie könnte zwischen 175 $ und 185 $ verharren. In der Zwischenzeit häufen die Anleger frühere Gewinne an und warten auf den nächsten Gewinnzyklus. Dieses Szenario spiegelt das Gleichgewicht zwischen den Fundamentaldaten des Unternehmens und der aktuellen Bewertung wider.
Nvidia stellte die Vera Rubin-Plattform vor, die sieben Chips in eine einheitliche KI-Infrastruktur integriert. Das System, das auf der NVL72-Konfiguration basiert, wird große KI-Arbeitslasten optimieren, indem es die wichtigsten Engpässe in den Bereichen Rechenleistung, Netzwerk und Datenverarbeitung beseitigt.
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