Zum Start ins Wochenende geben die Kraftstoffpreise in Deutschland am Samstagmittag erneut nach, obwohl die Lage um die Straße von Hormus die Energiemärkte weiter belastet. Super kostet nach 12 Uhr im Schnitt 2,19 Euro je Liter, Super E10 2,14 Euro und Diesel 2,24 Euro, womit Diesel den deutlichsten Tagesrückgang zeigt.
Höhepunkte
- Die bundesweiten Durchschnittspreise an Tankstellen sinken am Samstagmittag auf 2,19 Euro für Super, 2,14 Euro für E10 und 2,24 Euro für Diesel.
- Die Ankündigung und anschließende Rücknahme der Offenhaltung der Straße von Hormus durch den Iran sorgt weiterhin für Unsicherheit am Energiemarkt.
- Spritpreise steigen nach 12 Uhr um bis zu 10 Cent pro Liter, nachdem sie um 11:50 Uhr bei 2,10 Euro für Super, 2,04 Euro für E10 und 2,14 Euro für Diesel lagen.
Preisniveau am Samstagmittag
BILD.de berichtet, dass die Durchschnittspreise an Tankstellen am Samstag nach 12 Uhr unter dem Niveau vom Freitag liegen. Demnach kostet Super 2,19 Euro pro Liter statt 2,20 Euro am Vortag, Super E10 fällt auf 2,14 Euro von zuvor 2,15 Euro und Diesel sinkt auf 2,24 Euro von 2,28 Euro.
Damit verbilligen sich Super und E10 jeweils um 1 Cent je Liter, während Diesel um 4 Cent nachgibt. Bereits von Dienstag bis Donnerstag sind die Spritpreise fortlaufend gesunken, am Freitag bleiben sie dann in etwa auf dem Niveau des Vortags.
Marktumfeld und Tagesverlauf für Autofahrer
Belastungsfaktor für den Energiemarkt bleibt das Hin und Her um die Straße von Hormus. Am Freitagnachmittag kündigt der Iran zunächst an, die wichtige Schifffahrtsroute während der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe offen zu halten, nimmt diese Ankündigung am Samstagvormittag jedoch wieder zurück und verweist auf die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die U.S.Für Verbraucher bleibt zugleich der Zeitpunkt des Tankens entscheidend. Um 11.50 Uhr liegt der Preis laut den genannten Daten bei 2,10 Euro für Super, 2,04 Euro für E10 und 2,14 Euro für Diesel, bevor die Notierungen nach 12 Uhr wieder spürbar anziehen und um bis zu 10 Cent pro Liter höher liegen.
In unserem früheren Artikel zur Blockade der Straße von Hormus haben wir beleuchtet, wie europäische Spitzenpolitiker in Paris über ein multinationales Schutzkonzept für die wichtige Öl- und Handelsroute beraten. Dabei ging es um die Stabilisierung der Energieversorgung und der Ölpreise sowie um Warnungen vor konkreten Folgen wie möglicher Treibstoffknappheit und Störungen im Luftverkehr, falls die Blockade anhält.
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