Intel visiert ATH bei verbesserter Marktstimmung an

Intel visiert ATH bei verbesserter Marktstimmung an
Intel visiert ATH bei verbesserter Marktstimmung an

​Intel-Aktien erhielten einen kräftigen Schub, da sich die Stimmung im gesamten Halbleitersektor verbesserte.

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Einer der Hauptkatalysatoren war die Deeskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, was dazu beitrug, den Appetit der Anleger auf Technologieaktien wiederherzustellen.

Großanleger scheinen bereit zu sein, wieder Kapital in Risikoanlagen zu investieren. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass das aktuelle Abkommen fragil bleibt und immer noch scheitern könnte.

Intel behält zudem ein erhebliches Aufwärtspotenzial, wenn das Unternehmen seine Foundry-Strategie erfolgreich umsetzen und einen Teil der Marktanteile zurückgewinnen kann, die es in der Halbleiterindustrie verloren hat. In den letzten Jahren ist Intel in diesem Bereich deutlich hinter AMD zurückgeblieben.

Ein potenziell negativer Faktor ist, dass Jim Cramer seine Aufmerksamkeit kürzlich auf Intel gerichtet hat. Er erklärte, dass Intel eher als Alternative zur Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) denn zu Broadcom betrachtet werden sollte.

Marktteilnehmer sind sich des sogenannten „Cramer-Effekts“ bewusst, bei dem seinen Kommentaren oft kurzfristiger Verkaufsdruck folgt.

Intel testet Breakout erneut, während ATH im Fokus bleibt 

Wie in unserer vorangegangenen Analyse erwähnt, brachen die INTC-Aktien über die obere Grenze eines bullischen Flaggenmusters aus und etablierten sich erfolgreich oberhalb von $120. Die Aktie schaffte es jedoch nicht, ein neues Allzeithoch zu erreichen.

Im Moment durchläuft die Aktie einen moderaten Rücksetzer, und ein Retest der oberen Grenze der Flagge nahe $120 erscheint wahrscheinlich.

Eine Bewegung in Richtung der lokalen Unterstützungszone um $125 wird heute erwartet. Falls es Intel gelingt, die Spanne von $120–$125 zu halten, könnte die Aktie für einen weiteren Versuch positioniert sein, ihr Allzeithoch herauszufordern.

Das Handelsvolumen bleibt ein positives Signal, da es in den letzten drei Monaten erhöht blieb. Zudem bleibt der RSI (14) unterhalb des überkauften Bereichs, was den anhaltenden Trend weiter unterstützt.

Juli-Ergebnisse könnten Intels Zukunft definieren 

Intel muss erst noch ein nachhaltiges Umsatzwachstum nachweisen, das direkt mit dem KI-Boom zusammenhängt. Infolgedessen beobachten Anleger weiterhin genau alle Anzeichen für Fortschritte im Foundry-Geschäft des Unternehmens und bei der Entwicklung neuer Produkte.

Gegenwärtig wird die Aktie primär durch die Erwartung künftiger Verbesserungen gestützt. Damit sich ein langfristiger Aufwärtstrend fortsetzen kann, muss Intel diese Erwartungen jedoch mit greifbaren Finanzergebnissen untermauern.

Der anstehende Ergebnisbericht des Unternehmens Ende Juli wird voraussichtlich wichtige Einblicke in die Zukunftsaussichten von Intel geben.

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