Deshalb fällt Adidas (19. Januar)

Deshalb fällt Adidas (19. Januar)
Adidas fällt heute um 5,11 % auf 152,40 $

Adidas AG (ADS) notiert aktuell bei 152,40 €, nachdem die Aktie im heutigen Handel um 5,11 % gefallen ist und deutlich unter ihrer MA-20 (165,49 €), MA-50 (161,97 €) und MA-200 (185,42 €) liegt. Damit befindet sich das Wertpapier klar unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Verkaufsdruck über alle relevanten Zeiträume hinweg hinweist.

ADS Preisvorhersage
24H -0.12%
€171.45
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€170.78
7D -1.89%
€168.4
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€196.48
3M -12.21%
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€146.1
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€127.26
Aktueller Preis: € 171.65 -2.8500 1.63%
Geschlossen 06/23
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Höhepunkte

  • Adidas hat den Dropset 4 vorgestellt, einen neuen Trainingsschuh, der speziell für funktionelle Workouts entwickelt wurde.
  • Die Einführung des Dropset 4 zeigt, dass Adidas weiterhin großen Wert auf die Erweiterung seines Trainingsschuhsortiments legt.
  • Diese Produkteinführung signalisiert Adidas' strategisches Engagement, seine Position im Markt für funktionelle Fitnessschuhe zu stärken.

Produktexpansion im Fokus: Adidas bringt neuen Dropset 4 auf den Markt

Adidas hat den Dropset 4 vorgestellt – einen neuen, vielseitigen Trainingsschuh für funktionelle Workouts. Diese aktuelle Produkteinführung unterstreicht den fortlaufenden Fokus des Unternehmens auf die Erweiterung seines Trainingsschuhsortiments.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, bewertet die aktuelle Lage der Adidas AG als technisch schwach und stimmungsgetrieben nach unten. Er hebt das anhaltende Unterschreiten wichtiger gleitender Durchschnitte und das Fehlen von Unterstützungen unterhalb von 152,40 € hervor. Kharitonov merkt an, dass Intraday-Indikatoren wie der Stoch RSI und der CCI extreme Überverkauftheit anzeigen, sieht jedoch kaum Anzeichen für eine Umkehr. Er bleibt bei neuen Produkteinführungen vorsichtig und meint, diese würden von struktureller Schwäche und erhöhter Volatilität überschattet. „Trotz neuer Schuhmodelle halte ich das technische Setup für wenig überzeugend und würde abwarten, bis sich eine solide Unterstützung herausbildet“, so Kharitonov.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht trotz der aktuellen Kursrückgänge weiterhin Chancen für die Adidas AG. Er betont, dass der strategische Fokus des Unternehmens auf die Erweiterung des funktionellen Schuhsortiments – etwa mit dem Dropset 4 – langfristig positiv zu werten ist. Karapetjanc ist überzeugt, dass Phasen hoher Volatilität und temporärer Schwäche neue Einstiegschancen bieten können. Die anhaltende Innovationskraft von Adidas positioniert die Aktie seiner Meinung nach für neues Marktinteresse, sobald sich die Trendbedingungen stabilisieren. „Meiner Ansicht nach bleibt die bullishe Struktur langfristig intakt, und die jüngste Produkterweiterung signalisiert weiteres Wachstumspotenzial“, sagt Karapetjanc.

Fehlende Unterstützung und überverkaufte Signale bei zunehmender Abwärtsdynamik

Der nächste dynamische Widerstand für ADS liegt nahe dem Ichimoku Kijun bei 164,15 €, während unterhalb des aktuellen Kurses bedeutende Unterstützungszonen fehlen. Momentum-Indikatoren zeigen weiterhin eine ausgeprägte bärische Tendenz: Der tägliche MACD wirkt neutral, aber schwach, und der ADX signalisiert ein Umfeld mit geringem Trend. Kurzfristige Oszillatoren wie der Stoch RSI und der CCI deuten auf überverkaufte Bedingungen hin, und der Bull/Bear Power bleibt klar negativ, was die Kontrolle der Verkäufer im Intraday-Handel bestätigt. Die hohe Volatilität hält an, wie der heutige Abwärts-Gap von 160,60 € auf 154,55 € und das starke Handelsvolumen nahe den Tagestiefs ohne Anzeichen einer Umkehrbewegung zeigen.

Bereits zuvor wurde berichtet, dass Adidas-Aktien unter wichtigen gleitenden Durchschnitten notieren – ein Zeichen für Abwärtsdruck auf allen Zeitebenen – mit dynamischem Widerstand in der Nähe und ohne größere Unterstützung unterhalb des aktuellen Niveaus. Momentum-Indikatoren liefern gemischte, aber überwiegend negative Signale, während der tägliche RSI, Stoch RSI und CCI allesamt eine überverkaufte Situation hervorheben, die durch anhaltenden Verkaufsdruck nach Börseneröffnung verstärkt wird.

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