Was treibt Adidas heute an?

Was treibt Adidas heute an?
Adidas steigt heute um 5,02 % auf 150,70 $

Adidas AG (ADS) Aktien werden bei 150,70 € gehandelt und liegen damit unter ihrem MA-20 (157,26 €), MA-50 (159,79 €) und MA-200 (183,37 €), was den anhaltenden Abwärtsdruck über alle wichtigen Zeitrahmen hinweg unterstreicht. Die heutige Sitzung verzeichnete einen kräftigen Tagesgewinn von 5,02 %, wobei die Kurse nahe dem oberen Ende der Intraday-Spanne schlossen – ein Zeichen für starke Aufwärtsdynamik und erhöhte Volatilität nach dem Eröffnungsgap.

ADS Preisvorhersage
24H -0.12%
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Aktueller Preis: € 171.65 -2.8500 1.63%
Geschlossen 06/23
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Höhepunkte

  • Adidas erzielte für 2025 einen Rekordjahresumsatz mit einem Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr; der Q4-Umsatz stieg um 11 % auf rund 6,08 Milliarden €.
  • Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 54 %, gestützt durch eine operative Marge von 8,3 % trotz Währungsgegenwind und höherer Zölle. Adidas startet ab Februar 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde €.
  • Adidas-Aktien werden bei 150,70 € unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten gehandelt, mit Widerstand bei 156,93–159,80 €; technische Signale deuten trotz Tageserholung auf anhaltenden Abwärtsdruck hin.

Gewinnwachstum und Aktienrückkaufpläne treiben trotz Gegenwind die bullische Stimmung

Adidas meldete für 2025 einen Rekordjahresumsatz mit einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr sowie starke Q4-Ergebnisse, darunter ein Umsatzplus von 11 % auf rund 6,08 Milliarden €. Das operative Ergebnis stieg im Jahresvergleich um 54 %, gestützt durch eine operative Marge von 8,3 %, trotz Herausforderungen durch Währungsgegenwind und erhöhte Zölle. Das Unternehmen kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1 Milliarde € ab Anfang Februar 2026 an, gestützt durch erwartete starke Cashflows.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, merkt an, dass der technische Ausblick für Adidas weiterhin schwach bleibt. Die Aktie notiert weiterhin unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten und kämpft mit dem dynamischen Widerstand bei 156,93 €. Trotz eines Tagesanstiegs deuten die Momentum-Indikatoren auf anhaltend bärische Stimmung und überdehnte Abwärtsbewegung hin. Makroökonomische Gegenwinde und drohende Währungsrisiken überschatten weiterhin die Rekordumsatz-Nachrichten. "Trotz einer kurzfristigen Erholung sehe ich den übergeordneten Trend als negativ und halte weitere Erholungsversuche für wenig nachhaltig, solange der Kurs nicht entscheidend über wichtige Widerstände ausbricht."

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht nach der starken finanziellen Entwicklung erhebliches Aufwärtspotenzial für Adidas. Rekordumsatz und robustes Gewinnwachstum signalisieren verbesserte Fundamentaldaten und eine wiederhergestellte Wachstumsperspektive. Die Anlegerstimmung dürfte sich weiter verbessern, insbesondere mit dem geplanten Aktienrückkauf von 1 Milliarde € Anfang 2026. Zukünftige operative Dynamik und Margenstärke deuten auf neue Chancen in den kommenden Quartalen hin. "Die Marktstruktur bleibt im Kern bullisch – ich erwarte weitere Kapitalzuflüsse, da starke Umsetzung das Anlegervertrauen erneut stärkt."

Überverkaufte Signale treten auf, während der Abwärtstrend unter wichtigen technischen Barrieren anhält

Adidas bleibt technisch unter Druck und handelt unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, wobei der Ichimoku Kijun bei 156,93 € als zentrale dynamische Widerstandsmarke fungiert. Die nächsten Unterstützungen liegen deutlich tiefer, und es gibt derzeit weder Golden- noch Death-Cross-Signale. Die Momentum-Indikatoren sind klar bärisch, mit negativem MACD und schwachem ADX, aber mehrere Oszillatoren – darunter der RSI (31,67), Stoch RSI, CCI und BBP – zeigen deutlich überverkaufte Bedingungen, die eine technische Gegenbewegung auslösen könnten. Der Awesome Oscillator bestätigt weiterhin den bestehenden Abwärtstrend.

Zuletzt stellten Analysten fest, dass Adidas AG-Aktien unter wichtigen gleitenden Durchschnitten ohne signifikante dynamische Unterstützung gehandelt werden, was auf anhaltenden Abwärtsdruck und unmittelbaren Widerstand über dem aktuellen Niveau hindeutet. Die Momentum-Indikatoren liefern widersprüchliche Signale, aber überverkaufte Werte und anhaltender Intraday-Verkauf bestätigen eine erhöhte kurzfristige Schwäche bei hoher Volatilität.

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