EUR/USD konsolidiert sich weiter nach der Erholung von den Tiefstständen Ende Juni, wobei sich der Preis innerhalb der auf dem Stundenchart sichtbaren, klar definierten Spanne von 1,1400 bis 1,1465 hält. Die jüngste Erholung wurde durch schwächere US-Makroökonomiedaten und die Erwartung gestützt, dass sich die Federal Reserve einen maßvolleren geldpolitischen Ansatz leisten kann.
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Gleichzeitig zögern die Anleger, vor dem anstehenden FOMC-Sitzungsprotokoll aggressive Positionen einzugehen, da dieses neue Hinweise auf den US-Zinsausblick geben könnte.
EZB-Ausblick bietet begrenzte Unterstützung
Der Euro profitiert weiterhin von der Erwartung, dass die Europäische Zentralbank im Vergleich zu früheren Markterwartungen eine relativ restriktive Haltung beibehalten wird, auch wenn allgemein erwartet wird, dass die Entscheidungsträger die Zinsen bei der nächsten Sitzung unverändert lassen. Das wachsende Vertrauen, dass die Inflationsrisiken in der Eurozone ausgewogener geworden sind, hat zur Stabilisierung der Gemeinschaftswährung beigetragen, obwohl Handelsunsicherheiten und ein verlangsamtes regionales Wachstum das Aufwärtspotenzial weiterhin begrenzen.
Technisches Bild deutet auf Konsolidierung hin
Der Stundenchart deutet darauf hin, dass sich EUR/USD eher in einer korrektiven Erholung als in einer bestätigten bullischen Umkehr befindet. Der Preis notiert über seinen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, während der langfristige gleitende Durchschnitt weiterhin nach unten tendiert, was unterstreicht, dass der breitere Trend noch nicht ins Positive gedreht hat. Das Paar oszilliert innerhalb der hervorgehobenen Widerstandszone von 1,1400 bis 1,1465, in der sich Käufer und Verkäufer weitgehend die Waage halten. Eine nachhaltige Bewegung über diese Spanne würde den kurzfristigen Ausblick verbessern, während ein Durchbruch unter 1,1400 die Aufmerksamkeit wieder auf die jüngsten Tiefststände lenken könnte.
Fed-Protokoll könnte den nächsten Ausbruch bestimmen
Vorerst bleibt der Markt sehr sensibel gegenüber eingehenden US-Makroökonomiedaten und der Kommunikation der Zentralbanken. Jede Bestätigung, dass die Federal Reserve mit den nachlassenden Inflationsrisiken zufriedener wird, könnte den US-Dollar weiter belasten und EUR/USD stützen. Umgekehrt könnten eine vorsichtigere Botschaft der Entscheidungsträger oder stärker als erwartet ausfallende US-Wirtschaftsdaten die Dollar-Nachfrage verstärken und das Paar länger unter dem Widerstand gefangen halten. Wie im Artikel EUR/USD hält wichtige Unterstützung, da schwächere US-Daten die Dollarstärke herausfordern dargelegt, bleibt der kurzfristige Ausblick negativ.
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