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Die langfristigen Inflationserwartungen in Deutschland sind zuletzt erneut deutlich gesunken.
Holger Zschaepitz, Wirtschaftsredakteur und Marktbeobachter, analysiert die aktuelle Lage am deutschen Anleihemarkt. Laut Zschaepitz seien die ''nominalen Anleiherenditen'' nicht im gleichen Maße gefallen wie die Inflationserwartungen. ''Investoren fordern nun höhere Realrenditen, um für die steigenden wirtschaftlichen Risiken Deutschlands entschädigt zu werden'', so seine Einschätzung. Dies deutet auf eine erhöhte Risikowahrnehmung bei Staatsanleihen und einen steigenden Bedarf an attraktiven Renditen für Anleger hin.
Zschaepitz hatte zuvor berichtet, dass Deutschland seit 2024 nahezu durchgängig die höchsten Großhandelsstrompreise Europas aufweist. In einem weiteren Beitrag verwies er darauf, dass die 30-jährigen Staatsanleihen Japans erstmals seit 1999 wieder über 4 Prozent Rendite erzielten. Diese Entwicklungen zeigen die unterschiedlichen Tendenzen auf den internationalen Märkten.