Henning Rosenbusch berichtet über geplante Steuer auf diverse Getränke durch Finanzminister Klingbeil

Henning Rosenbusch berichtet über geplante Steuer auf diverse Getränke durch Finanzminister Klingbeil
Rosenbusch über geplante Getränkesteuer

Die geplanten Steuererhöhungen auf Getränke stehen derzeit im Fokus der politischen Debatte.

Henning Rosenbusch verweist auf einen Vorstoß von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der neben Limonaden künftig auch Säfte, Milchgetränke, Eistees, Biermischgetränke und Fertigkaffees einer zusätzlichen Steuer unterwerfen möchte. Dabei sollen laut den vorliegenden Informationen selbst zuckerfreie Produkte wie ''Cola Zero'', die ausschließlich Süßstoffe enthalten, betroffen sein.

Wirtschaftsexperten warnen, dass eine derartige Ausweitung der ''Getränkesteuer'' nicht nur Konsumenten finanziell zusätzlich belasten könnte, sondern auch die Hersteller vor neue Herausforderungen stellt. Vertreter aus der Getränkeindustrie betonten, dass insbesondere die Gleichbehandlung von zuckerhaltigen und zuckerfreien Produkten zu ''Wettbewerbsverzerrungen'' führen könne.

Rosenbusch hat zuletzt mehrfach auf wachsende Belastungen für Wirtschaft und öffentliche Haushalte hingewiesen. Er warnte etwa vor einer steigenden Insolvenzgefahr durch das Auslaufen der Corona-Hilfen und den Anstieg der Inflation. Zudem analysierte er die finanzielle Lage deutscher Kommunen angesichts höherer Sozialausgaben und anhaltender Preissteigerungen.

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