Philipp Heimberger analysiert Auswirkungen norwegischer Vermögenssteuerreformen auf Investitionen und Abwanderung

Philipp Heimberger analysiert Auswirkungen norwegischer Vermögenssteuerreformen auf Investitionen und Abwanderung
Heimberger zu Folgen der Vermögenssteuer

Eine neue wissenschaftliche Studie untersucht, ob die norwegischen Vermögenssteuerreformen der Jahre 2021 bis 2024 Investitionen hemmen und zu einer Verlagerung von Unternehmern ins Ausland führen.

Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, erläutert die zentralen Ergebnisse: ''Migrationseffekte konzentrieren sich fast ausschließlich auf das reichste Promille der Bevölkerung.'' Laut Studie haben durch die Steueranpassungen ''höchstens 100 Personen'' das Land verlassen. Der Großteil der Unternehmen und Investoren blieb von der Reform unbeeindruckt. Die Erkenntnisse bieten neue Ansätze für die Bewertung fiskalpolitischer Maßnahmen im europäischen Kontext.

Heimberger hat zuvor die Rolle französischer Staatsanleihen als Sicherheiten im europäischen Repo-Markt analysiert. In einer weiteren Studie beleuchtete er Österreichs Budgetkonsolidierung von 1995 bis 2028 mit Fokus auf Steuern und Sozialtransfers. Seine aktuellen Befunde zur Vermögenssteuer in Norwegen ergänzen diese finanzpolitischen Analysen im europäischen Kontext.

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