Cboe BZX führt Gebühren für neuen Clock-Service ein
Die Cboe BZX Exchange plant, einen neuen Zeit-Synchronisationsdienst zu monetarisieren, der es Marktteilnehmern ermöglicht, ihre Systeme zur Latenzmessung mit der Börse abzugleichen. Der Vorschlag tritt am 18. Mai 2026 in Kraft und umfasst eine monatliche Gebühr, zusätzliche Einrichtungsgebühren sowie eine kostenlose Testphase für neue Abonnenten.
Höhepunkte
- Die Cboe BZX Exchange reichte am 28. Mai 2026 einen Antrag ein, um sofort monatliche Gebühren in Höhe von 7.500 $ für ihren neuen optionalen Clock Service einzuführen.
- Abonnenten müssen für den Dienst eine einmalige Einrichtungsgebühr von 5.000 $ für die High-Accuracy Timing IP Core (HATI)-Lizenz pro physischer Verbindung zahlen.
- Der Service richtet sich an Handelsunternehmen, die synchronisierte Latenzmessungen benötigen. Eine kostenlose Testphase wird angeboten, um die Einführung vor den wiederkehrenden Kosten zu fördern.
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Gebührenstruktur und Einführung des Dienstes
Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, hat die Cboe BZX Exchange am 28. Mai 2026 eine vorgeschlagene Regeländerung zur Einführung von Gebühren für ihren neuen Clock Service eingereicht, die gemäß dem Securities Exchange Act von 1934 sofort wirksam wird. Der optionale Dienst steht sowohl Mitgliedern als auch Nichtmitgliedern zur Verfügung und ermöglicht es Abonnenten, ihre Zeitaufzeichnungssysteme mit der Börse zu synchronisieren, um korrelierte Latenzmessungen für dieselbe Nachricht oder Order zu erhalten.Die Börse erklärt, dass der Dienst White Rabbit-Zeitsignale über einen physischen 1-Gigabit-pro-Sekunde-Port bereitstellt, sodass Teilnehmer ihre primären Zeitgeber mit dem primären Zeitgeber von BZX auf einer noch feineren Ebene synchronisieren können. Cboe BZX schlägt eine Gebühr von 7.500 US-Dollar pro Monat für den Kern-Clock-Service vor.
In der Einreichung heißt es außerdem, dass Kunden gegebenenfalls Lizenzen erwerben und eine einmalige High-Accuracy Timing IP Core- oder HATI-Lizenz-Einrichtungsgebühr von 5.000 US-Dollar pro physischer Verbindung zahlen müssen. Darüber hinaus schlägt die Börse eine optionale zusätzliche Verbindung vor, die einen 1-Gbps-Physischen-Port umfasst und als Backup-Pfad für den Empfang des Zeitsignals der Börse genutzt werden kann.
Marktkontext und Auswirkungen auf Teilnehmer
Die Börse argumentiert, dass die neue Preisgestaltung angemessen sei, da Marktteilnehmer je nach ihren geschäftlichen Anforderungen selbst entscheiden können, ob sie den Dienst abonnieren möchten. Sie weist außerdem darauf hin, dass der Clock Service für Wertpapiermärkte nicht neu ist und einem von MIAX Emerald, LLC angebotenen Netzwerk-Zeit-Synchronisationsdienst ähnelt.Für Handelsfirmen und andere Nutzer, die auf präzise Latenzanalyse angewiesen sind, könnte der Dienst eine detailliertere Möglichkeit bieten, die interne Systemzeit mit den Zeitstempeln der Börse zu vergleichen. Die vorgeschlagene kostenlose Testphase für neue Abonnenten soll dazu ermutigen, den Dienst zu testen, bevor sich Unternehmen zu der wiederkehrenden monatlichen Gebühr und den damit verbundenen Einrichtungsgebühren verpflichten.
Unser früherer Artikel zum UK Consolidated Equities Tape erläuterte, wie das von der Financial Conduct Authority vorgeschlagene Design – das möglicherweise Vor- und Nachhandelsdaten in Echtzeit kombiniert – auf Widerstand der London Stock Exchange Group gestoßen ist. Es wurde dargelegt, welche Bedeutung die Markttransparenz und die kommerziellen Auswirkungen auf die Marktdatenumsätze der Börsen haben, während die Regulierungsbehörden abwägen, wie der sichtbare Handel am besten gestärkt werden kann, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
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