Intel-Aktie legt nach starken Q2-Zahlen um über 5 % zu

Intel-Aktie legt nach starken Q2-Zahlen um über 5 % zu
Die Nasdaq-Volatilität bleibt das Hauptabwärtsrisiko.

Intel lieferte das schnellste Umsatzwachstum seit mehr als 15 Jahren, obwohl die erste Marktreaktion bereits wieder nachgelassen hat.

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Intel meldete starke Ergebnisse für das zweite Quartal 2026. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 25 % auf 16,13 Mrd. $, womit die Prognose von 14,45 Mrd. $ übertroffen wurde. Der bereinigte Gewinn erreichte 0,42 $ pro Aktie, verglichen mit den erwarteten 0,22 $.

Die Sparte Data Center und AI war der Hauptwachstumstreiber mit einem Umsatzplus von 59 % auf 6,3 Mrd. $. Der Umsatz von Intel Foundry stieg um 31 % auf 5,8 Mrd. $, während das Geschäft mit Client Computing und Physical AI um 13 % auf 8,9 Mrd. $ wuchs.

Das Unternehmen verbesserte zudem seine bereinigte Bruttomarge von 29,7 % auf 41,8 % und prognostizierte für das dritte Quartal einen Umsatz von 15,8–16,8 Mrd. $. Der Bericht war jedoch nicht makellos: Intel verzeichnete einen Nettoverlust nach GAAP von 11 Mrd. $, während die steigende Nachfrage weitere Erhöhungen der Investitionsausgaben erfordern wird.

Gap-up rückt die Zielzone von $110–113 in den Fokus

Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Ergebnisse sprangen die Intel-Aktien um etwa 12–13 % nach oben. Bis zum vorbörslichen Handel verringerte sich das Plus jedoch auf 4–5 %.

Sollte die reguläre Sitzung mit dem intakten Gap-up eröffnen und die Käufer den Preis über 102 $ halten, wird ein anhaltender Aufwärtstrend zum Basisszenario. Die nächste Zielzone liegt bei 110–113 $.

Wenn das bullische Momentum anhält, könnte sich die Rallye in Richtung des 50-Tage-SMA bei etwa 116 $ ausweiten.

Starke Gewinne schützen Intel möglicherweise nicht vor der Nasdaq-Volatilität

Trotz des starken Berichts von Intel bleibt das breitere Umfeld für den US-Technologiesektor instabil. CFTC -Daten deuten auf eine zunehmend bärische Positionierung bei Nasdaq-100-Futures hin: Leveraged Funds fügten im Laufe der Woche 5.488 Short-Kontrakte hinzu, während sie Long-Positionen um 6.357 Kontrakte reduzierten.

Die starken Ergebnisse von Intel schließen daher scharfe Gewinnmitnahmen, die vom Gesamtmarkt getrieben werden, nicht aus. Kurzfristige Trader sollten besonders vorsichtig bleiben.

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