Gold steigt, nachdem chinesische Banken den Handel mit gehebeltem Gold aussetzen

Gold steigt, nachdem chinesische Banken den Handel mit gehebeltem Gold aussetzen
Gold steigt heute um 2,15 % auf 4.118 $

Gold (XAU) wird bei 4.118 $ gehandelt, steigt um 2,15 % am Tag und bleibt kurzfristig und mittelfristig über seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, liegt aber weiterhin unter den langfristigen Durchschnitten.

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Höhepunkte

  • Steigende geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran haben die Goldnachfrage erhöht, da Anleger sichere Häfen und Preisschutz suchen.
  • Chinesische Banken wie die ICBC haben den gehebelten Handel mit Papiergold für Privatkunden angesichts extremer Volatilität ausgesetzt und damit eine verstärkte regulatorische Intervention am chinesischen Goldmarkt signalisiert.
  • Gold zeigt einen starken bullischen Schwung im kurz- und mittelfristigen Bereich, mit einer erwarteten kurzfristigen Handelsspanne zwischen 4.043 $ und 4.192 $ sowie einer 68%igen Wahrscheinlichkeit für weiteren Aufwärtstrend.

Flucht in sichere Häfen nimmt zu, da Spannungen und regulatorische Veränderungen die Volatilität anheizen

Erneute geopolitische Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran am 1. Juli 2026 haben die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen erhöht und laut Bloomberg für neue Preisschwankungen gesorgt. Unabhängig davon haben chinesische Banken wie die ICBC den gehebelten Handel mit Papiergold für Privatkunden an der Shanghai Gold Exchange aufgrund extremer Preisschwankungen ausgesetzt und damit eine verstärkte regulatorische Kontrolle in einem der weltweit größten Goldmärkte signalisiert, wie Cryptobriefing berichtet. Diese Faktoren haben heute ein unterstützendes Umfeld für die Goldnachfrage geschaffen und die kurzfristigen Handelsbedingungen verändert.

Bullisher Schwung hält an, während Gold technische Widerstände testet

Technisch gesehen handelt XAU über seinem MA-20 und MA-50 im H4-Zeitrahmen, bleibt aber durch den langfristigen MA-200 begrenzt. Der Ichimoku Kijun bei 4.037 $ bietet unmittelbare Unterstützung. Der bullische Schwung setzt sich mit positiven Signalen vom Moving Average Convergence Divergence (MACD), Average Directional Index (ADX), Commodity Channel Index (CCI) und Awesome Oscillator fort. Der Relative Strength Index (RSI) bleibt im moderaten Kaufbereich, während Stochastic RSI und Bull/Bear Power auf überkaufte Bedingungen und eine Dominanz der Käufer hindeuten. Der CCI behält einen bullischen Intraday-Ausblick bei, da die Kursentwicklung nahe dem heutigen Hoch bleibt.

Seitwärtsbewegung erwartet, da Volatilität und Ausbruchsrisiken bestehen bleiben

Kurzfristige Prognosen deuten auf eine wahrscheinliche Konsolidierung von Gold zwischen 4.043 $ und 4.192 $ in den kommenden Tagen hin, innerhalb einer typischen Volatilitätsspanne im Vergleich zum aktuellen Niveau. Die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg in diesem Zeitraum liegt bei 68 %. Das Basisszenario geht von einem seitwärts gerichteten Handel aus, wobei ein bullisches Ergebnis möglich ist, wenn der Widerstand durchbrochen wird, oder eine Umkehr, falls die Unterstützung nachgibt.

Viktoras Karapetjanc, Analyst bei Traders Union, stellt fest, dass die aktuelle Stärke von Gold das ausgeprägte Risikosentiment und regulatorische Veränderungen widerspiegelt. Er sieht die anhaltenden geopolitischen Spannungen und das Eingreifen Chinas als klare Auslöser für eine höhere Nachfrage und erhöhte Volatilität. Karapetjanc hält die technische Dynamik für robust, mit bullischen Signalen aus mehreren Indikatoren. Seiner Ansicht nach spricht das Setup für weiteres Aufwärtspotenzial innerhalb der etablierten Spanne. "Gold ist gut unterstützt, da die globalen Spannungen zunehmen, und ich erwarte, dass dieser bullische Schwung anhält, solange diese Faktoren bestehen bleiben."

Zuvor stellten Analysten fest, dass Gold sich in einem gemischten technischen Umfeld bewegt, wobei die zugrunde liegende Dynamik auf eine Konsolidierungstendenz und das Potenzial für einen bullischen Ausbruch bei verbesserter Stimmung hindeutet. Die jüngste Kombination aus erhöhten geopolitischen Spannungen und sich entwickelnden regulatorischen Maßnahmen hat neue Impulse gesetzt, weshalb Händler Veränderungen bei der Nachfrage nach sicheren Häfen und von der Politik getriebener Volatilität als Schlüsselfaktoren für die nächste Richtungsbewegung genau beobachten sollten.

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