Was den jüngsten Preissprung beim Gold ausgelöst hat
Gold (XAU) stieg um 2,50 %, nachdem der aktuelle ADP-Beschäftigungsbericht schwächer als erwartet ausfiel und Fed-Vorsitzender Kevin Warsh signalisierte, dass die Inflationsrisiken nachgelassen haben. Die Erholung scheint begrenzt, da das Edelmetall weiterhin unter seinen 20-, 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien notiert und damit anhaltenden Verkaufsdruck widerspiegelt.
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Höhepunkte
- Die Volatilität beim Goldpreis hat zugenommen, ausgelöst durch schwächere US-Arbeitsmarkt- und Fabrikdaten sowie Fed-Signale für nachlassende Inflationsrisiken.
- Trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Zentralbankkäufe lastet die Stärke des US-Dollars weiterhin auf dem Gold-Ausblick.
- Die technische Analyse signalisiert anhaltenden bärischen Druck: Gold notiert unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und es besteht eine 80%ige Wahrscheinlichkeit für eine Bewegung in Richtung 4.049–4.115 $ in der kommenden Woche.
Volatiler Goldpreis: Fed-Signale treffen auf starken Dollar
Gold zeigte in den letzten Sitzungen starke Schwankungen, ausgelöst durch einen schwächeren ADP-Arbeitsmarktbericht, sinkende Fabrikkosten und Aussagen des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, dass Inflationsrisiken nachgelassen hätten. Geopolitische Unsicherheiten und die anhaltende Stärke des US-Dollars erhöhten den Abwärtsdruck, während verstärkte Zentralbankkäufe und Marktsorgen für etwas Unterstützung sorgten. Die Entwicklung von Gold dürfte weiterhin empfindlich auf US-Geldpolitik, globale Zinsen und geopolitische Ereignisse reagieren.
Bärischer Trend hält an: Verkaufsdruck und widersprüchliche Signale dominieren
XAU/USD notiert unter den 20-, 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien (4.153 $, 4.389 $ und 4.639 $) und bestätigt damit den anhaltenden Verkaufsdruck auf kurzfristiger, mittlerer und langfristiger Basis. Der übergeordnete Trend bleibt bärisch, was durch die MA-50- vs. MA-200-Bärenausrichtung sowie die kurzfristige Obergrenze bei 4.142 $ und die Untergrenze bei 4.115 $ belegt wird. Auf der Momentum-Seite zeigen sowohl MACD als auch ADX weiterhin Abwärtsdruck. Der RSI liegt bei 36,44 und signalisiert eine leicht überverkaufte Lage. Der Stochastic RSI zeigt leicht nach oben, ändert aber nichts am insgesamt bärischen Bild, und der Commodity Channel Index (CCI) bleibt auf Verkauf. Bull/Bear Power (BBP) ist weiterhin positiv, was auf eine kurzfristige Dominanz der Käufer beim Intraday-Momentum hindeutet, doch das „Überkauft“-Label begrenzt das Aufwärtspotenzial. XAU/USD eröffnete nahezu unverändert und stieg rasch auf Tageshoch, mit einer Intraday-Volatilität von 2,82 % und Kursen nahe dem oberen Ende der Tagesrange. Die Divergenz zwischen den Oszillatoren mahnt zur Vorsicht in beide Richtungen.
Früher stellten Analysten fest, dass Gold eine erhöhte Volatilität aufwies, bedingt durch geopolitische und regulatorische Einflüsse, die die Nachfrage nach sicheren Häfen stützten und zu einem gemischten technischen Bild führten. Die jüngsten datengetriebenen Schwächen und Fed-Kommentare verstärken nun die bestehenden Abwärtsrisiken, sodass Durchbrüche unter 4.115 $ für Trader in den kommenden Sitzungen im Fokus stehen.
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