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Bo Hines, Leiter des Presidential Council of Advisers for Digital Assets unter Präsident Donald Trump, hat sich offen für die Idee gezeigt, US-Goldreserven gegen Bitcoin zu tauschen - vorausgesetzt, der Tausch bleibt haushaltsneutral.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
- Senator Lummis hat einen Gesetzentwurf zum Kauf von 1 Mio. BTC mit Gold der Federal Reserve wieder eingeführt.
- Der Plan zielt darauf ab, eine nationale Bitcoin-Reserve ohne Kosten für den Steuerzahler zu schaffen.
- Trumps Regierung unterstützt kreative Strategien für digitale Vermögenswerte.
In einem kürzlichen Interview mit FOX Business antwortete Hines auf die Frage, ob es möglich sei, in Fort Knox gelagertes Gold zu verkaufen, um Bitcoin zu erwerben, und betonte die Flexibilität der Regierung bei der Erforschung innovativer Finanzstrategien.
"Wenn es haushaltsneutral ist und den Steuerzahler keinen Cent kostet, tauscht man quasi das eine gegen das andere aus", sagte Hines und merkte an, dass zwar noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden, das Weiße Haus aber kreative Vorschläge aktiv begrüßt. Die Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Trump-Administration ihre Bemühungen verstärkt, die Vereinigten Staaten als weltweit führend bei der Einführung digitaler Vermögenswerte zu positionieren.
Die Idee steht in engem Zusammenhang mit einem erneuten Gesetzgebungsvorstoß von Senatorin Cynthia Lummis, die vor kurzem den Bitcoin Act (S.954) wieder eingebracht hat. Der Gesetzentwurf sieht vor, einen Teil der Goldbestände der Federal Reserve in Bitcoin umzuwandeln und so eine nationale strategische Reserve zu schaffen. Der Gesetzesentwurf wurde ursprünglich 2023 eingebracht und scheiterte dann im Kongress, hat aber jetzt nach Trumps breiter angelegter Strategie für digitale Vermögenswerte wieder an Schwung gewonnen.

BTC-Kurs. Quelle: СoinGecko.
Der Gesetzentwurf von Lummis sieht vor, bis zu 1 Million Bitcoin - etwa 5 % des gesamten zirkulierenden Angebots - mit den Erlösen aus dem Verkauf von Goldzertifikaten aufzukaufen. Sie argumentiert, dass der Tausch fiskalisch neutral wäre und den USA ein langfristiges, digitales, strategisches Asset zur Verfügung stellen würde. "Wir haben bereits die finanziellen Mittel in Form von Goldzertifikaten, um sie in Bitcoin umzuwandeln", sagte sie in einem früheren Bloomberg-Interview.
Die Trump-Regierung hat bereits vorgeschlagen, beschlagnahmte Bitcoin für eine nationale Reserve zu verwenden. Jetzt, wo die Unterstützung des Kongresses zunimmt, wendet sich die Aufmerksamkeit der Frage zu, ob der Erwerb von Goldzertifikaten ein skalierbarer, politisch tragfähiger Weg nach vorne sein könnte.
Während die Diskussionen voranschreiten, werden Beobachter darauf achten, ob die USA Bitcoin nicht nur als Investition, sondern als Eckpfeiler ihrer Währungsstrategie annehmen.
In der Zwischenzeit sind die Bitcoin-Mining-Aktien um 20-40 % gefallen, was Bernstein dazu veranlasst hat, seine Prognosen zu senken.