Bitcoin-ETFs verzeichnen die stärksten Zuflüsse seit Februar

Bitcoin-ETFs verzeichnen die stärksten Zuflüsse seit Februar
BTC-ETFs steigen, aber Netzwerknachfrage bleibt schwach

U.S. Spot Bitcoin ETFs zogen am 6. April etwa 471,4 Millionen Dollar an, was ihr bestes Tagesergebnis seit dem 25. Februar darstellt, als die Nettozuflüsse 506,6 Millionen Dollar erreichten. Der Anstieg erfolgte zu einer Zeit, in der Bitcoin selbst bei 68.600 $ verharrt, während die On-Chain-Kennzahlen immer noch auf eine schwache zugrunde liegende Nachfrage hindeuten.

Das Wichtigste

  • Spot-BTC-ETFs zogen am 6. April 471,4 Millionen US-Dollar an, das beste Tagesergebnis seit dem 25. Februar.
  • Auf BlackRock, Fidelity sowie Ark & 21Shares entfielen rund 95 % der gesamten Zuflüsse an diesem Tag.
  • ETH-ETFs erhielten 120,2 Mio. USD, ihr bestes Tagesergebnis seit dem 17. März, und beendeten eine zweitägige Abflussserie.
  • Die On-Chain-Daten sind nach wie vor schwach: Die offensichtliche Nachfrage nach BTC ist nach wie vor negativ, und die Wale verteilen weiterhin ihre Bestände.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Die Zuflüsse kehrten zurück, aber sie gingen fast ausschließlich an drei Fonds

Nach Angaben von SoSoValue entfiel der größte Teil der Zuflüsse am 6. April auf den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, der 181,9 Millionen Dollar einbrachte, den Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) von Fidelity mit 147,3 Millionen Dollar und den ARKB von Ark & 21Shares mit 118,8 Millionen Dollar. Zusammen machten diese drei Fonds etwa 95 % des Tagesumsatzes aus. Keiner der beobachteten Bitcoin-ETFs verzeichnete an diesem Tag Nettoabflüsse: Sechs Fonds beendeten die Sitzung im positiven Bereich, während der Rest unverändert schloss. Die kumulierten Nettozuflüsse seit der Auflegung beliefen sich auf rund 56,4 Mrd. USD.

Auch bei den Ethereum-Fonds verbesserte sich das Bild. Ether-Spot-ETFs nahmen am 6. April rund 120,2 Mio. $ ein und verzeichneten damit die höchsten Tageszuflüsse seit dem 17. März, als sie 138,2 Mio. $ erreichten. Dieses Ergebnis beendete eine zweitägige Serie von Abflüssen. Der größte Beitrag kam von BlackRocks ETHA mit 60,8 Millionen Dollar und Fidelitys FETH mit 40,1 Millionen Dollar.

ETFs kaufen, aber die Blockchain bestätigt noch keine Trendwende

Ein starker Tag für ETFs bedeutet nicht unbedingt, dass der breitere Markt bereits eine Wende vollzogen hat. Laut CryptoQuant lag die 30-Tage-Nachfrage nach Bitcoin am 1. April immer noch bei minus 63.000 BTC, was bedeutet, dass die Spot-Nachfrage trotz schnellerer Käufe von ETFs und Strategy immer noch stark rückläufig ist.

Große Inhaber üben weiteren Druck aus. Wallets, die 1.000 bis 10.000 BTC halten, haben sich im vergangenen Jahr von der Anhäufung auf die Nettoausschüttung verlagert, und der Umfang dieser Verkäufe ist einer der aggressivsten in der Geschichte. Der Markt wird von innen heraus ausgedünnt": Die institutionellen Käufe über ETFs gleichen die Verkäufe der bisherigen Inhaber nicht mehr vollständig aus.

Ein Signal für die Wall Street, aber keine endgültige Marktumkehr

Der institutionelle Kanal ist wieder aktiv geworden, auch wenn die zugrunde liegende Marktnachfrage nicht die gleiche Verbesserung zeigt.

Für die Wall Street ist dies ein wichtiges Signal: Kapital kehrt in regulierte Kryptoprodukte zurück, vor allem in die größten von BlackRock und Fidelity verwalteten Fonds. Aber für Bitcoin selbst bleibt der Scheideweg derselbe.

Solange die 30-Tage-Nachfrage negativ bleibt und große Inhaber weiterhin verkaufen, können ETF-Zuflüsse die Preise stützen, aber sie sind keine Garantie für einen nachhaltigen Ausbruch aus dem derzeitigen trägen und instabilen Umfeld.

Es wurde bereits berichtet, dass Bitcoin vor der Iran-Frist bei 68.600 $ verharrt.

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