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Tether hat in den letzten 30 Tagen etwa 515 Millionen US-Dollar seines Stablecoins USDT gesperrt und 371 Adressen auf seine schwarze Liste gesetzt. Der Großteil der gesperrten Gelder – etwa 506 Millionen US-Dollar – befand sich im Tron-Netzwerk, während 8,73 Millionen US-Dollar auf Ethereum gesperrt wurden.
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Laut Crypto.news befanden sich 329 der auf die schwarze Liste gesetzten Adressen auf Tron und 42 auf Ethereum. Ein erheblicher Teil der eingefrorenen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 38,4 Millionen US-Dollar stand im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des mutmaßlichen Betrugsmanövers, an dem DSJ Exchange und BG Wealth beteiligt waren.
Der Blockchain-Forscher ZachXBT wies darauf hin, dass mit dem Betrugsmanöver in Verbindung stehende Wallets genutzt wurden, um Gelder vor der Sperrung zu verschieben.
Tether hat aktiv mit Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet. Zu früheren Maßnahmen gehörte die Einfrierung von 344 Millionen US-Dollar, die mit dem Iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) in Verbindung standen, als Teil der US-Operation „Economic Fury“.
Im Jahr 2025 setzte Tether 4.163 eindeutige Adressen auf Ethereum und Tron auf die schwarze Liste und fror insgesamt 1,26 Milliarden US-Dollar in USDT ein. Die aktuelle Welle von Einfrierungen unterstreicht die wachsende Rolle von Tron als wichtiges Netzwerk für große USDT-Transfers, macht es aber gleichzeitig zu einem häufigen Ziel für illegale Aktivitäten.
Das Ausmaß der jüngsten Einfrierungen durch Tether unterstreicht die wachsende Rolle des Unternehmens bei der globalen Einhaltung von Finanzvorschriften und bei der Bekämpfung von Geldwäsche. Während solche Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrug, Sanktionsumgehung und kriminellen Netzwerken beitragen, werfen sie auch Fragen hinsichtlich der zentralisierten Kontrolle über eine der weltweit am häufigsten genutzten Stablecoins auf.
Da USDT weiterhin eine zentrale Rolle im Kryptohandel und bei grenzüberschreitenden Zahlungen spielt, dürfte die Blacklist-Politik von Tether einen zunehmenden Einfluss darauf haben, wie Nutzer und Institutionen mit dem Stablecoin interagieren.
Wie bereits berichtet, wird der Bankenausschuss des Senats die Mitglieder am Freitag über bevorstehende Änderungen am CLARITY Act informieren.