Echo Protocol pausiert Bridge nach eBTC-Angriff im Wert von 77 Millionen US-Dollar

Echo Protocol pausiert Bridge nach eBTC-Angriff im Wert von 77 Millionen US-Dollar
Echo Protocol durch 76,7 Mio. US-Dollar in eBTC getroffen

​Das DeFi-Protokoll Echo Protocol steht im Mittelpunkt eines neuen Sicherheitsvorfalls, nachdem eine unautorisierte Ausgabe von synthetischem Bitcoin im Monad-Netzwerk stattgefunden hat. Der Angreifer erstellte 1.000 eBTC im Wert von etwa 76,7 Millionen US-Dollar und zog anschließend einen Teil der Liquidität über Curvance und Tornado Cash ab.

Höhepunkte

  • Der Angreifer prägte etwa 1.000 eBTC im Wert von rund 76,7 Millionen US-Dollar.
  • Ein Teil der eBTC wurde als Sicherheit bei Curvance genutzt, um 11,3 WBTC im Wert von etwa 868.000 US-Dollar zu leihen.
  • Die Gelder wurden auf Ethereum gebridget, gegen ETH getauscht und anschließend wurden 384 ETH im Wert von etwa 822.000 US-Dollar über Tornado Cash verschickt.
  • Echo Protocol pausierte während der Untersuchung alle Cross-Chain-Transaktionen.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Angriff auf die Echo-Bridge in Monad

Echo Protocol teilte mit, dass es einen Sicherheitsvorfall untersucht, der die Echo-Bridge auf Monad betrifft, und hat alle Cross-Chain-Transaktionen pausiert, bis die Überprüfung abgeschlossen ist. Laut PeckShield prägte der Angreifer etwa 1.000 eBTC, synthetische Bitcoin-Token im Wert von rund 76,7 Millionen US-Dollar.

Der Angreifer versuchte anschließend, einen Teil der neu ausgegebenen Vermögenswerte zu monetarisieren. Er hinterlegte 45 eBTC im Wert von etwa 3,45 Millionen US-Dollar beim DeFi-Protokoll Curvance, nutzte diese als Sicherheit und lieh sich 11,3 WBTC im Wert von etwa 868.000 US-Dollar. Die WBTC wurden dann auf Ethereum gebridget, gegen ETH getauscht und 384 ETH im Wert von etwa 822.000 US-Dollar wurden über den Mixer Tornado Cash verschickt.

 

Ursache des Vorfalls und Marktreaktion

Ein wichtiger Punkt ist, dass einige Experten den Vorfall nicht als klassischen Smart-Contract-Bug einstufen. Ein Entwickler namens Marioo erklärte, dass die Ursache ein kompromittierter administrativer Private Key war und kein technischer Fehler im Vertrag selbst. Seiner Aussage nach funktionierte der eBTC-Vertrag wie vorgesehen, aber das System hatte schwache operationelle Einstellungen: eine Single-Signature-Adminrolle, kein Timelock, kein Mint-Limit und keine Plausibilitätsprüfung des Sicherheitenwerts in Curvance.

Curvance war sich einer Anomalie im Echo-eBTC-Markt bewusst und stellte keine Kompromittierung der eigenen Smart Contracts fest. Monad bemühte sich ebenfalls, den Vorfall vom Basisnetzwerk zu trennen: Monad-Mitgründer Keone Hon sagte, das Monad-Netzwerk sei nicht betroffen und funktioniere normal.  

 

Der ECHO-Token geriet nach dem Vorfall unter Druck. Daten von CoinMarketCap zeigten einen Rückgang von etwa 11,69 % innerhalb von 24 Stunden, bei einer Marktkapitalisierung von rund 1,58 Millionen US-Dollar.

Ein neuer Stresstest für BTCFi

Der Angriff auf Echo ist Teil einer breiteren Welle von DeFi-Exploits. Mindestens 12 Protokolle wurden in diesem Monat kompromittiert, darunter THORChain, Verus Protocol’s Ethereum bridge, Transit Finance, TrustedVolumes und Ekubo. Zu den größeren Vorfällen im Jahr 2026 zählen außerdem der 285-Millionen-Dollar-Exploit bei Drift Protocol und der 292-Millionen-Dollar-Angriff auf Kelp DAO im April.

Für den BTCFi-Markt ist dieser Fall besonders sensibel. Echo Protocol entwickelt Produkte rund um Bitcoin-Liquidität, Staking, Restaking und Rendite durch synthetische BTC-Assets wie eBTC. Wenn die Kontrolle über die Ausgabe eines solchen Assets schwach ist, kann sich das Risiko schnell von einem Protokoll auf andere Märkte ausbreiten, in denen dieses Asset als Sicherheit akzeptiert wird. Genau das geschah über Curvance.

Wir berichteten außerdem, dass Bitcoin unter 77.000 US-Dollar bleibt nach einer Liquidationswelle.

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