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Die Kryptowährungsbörse Bitbank hat Nutzer davor gewarnt, dass Konten, die mit Prognosemarkt-Plattformen wie Polymarket interagieren, Einschränkungen unterliegen könnten. Das Unternehmen verwies auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den japanischen Glücksspielgesetzen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Dieser Schritt spiegelt die wachsende Unsicherheit über den rechtlichen Status von Prognosemärkten in Japan wider. Branchenteilnehmer befürchten, dass Transaktionen mit solchen Plattformen als glücksspielbezogene Aktivitäten eingestuft werden könnten.
Wenn ein Konto eingeschränkt wird, verlieren Nutzer möglicherweise den Zugriff auf Login-Funktionen, Handelsdienste sowie Ein- und Auszahlungsfunktionen.
Die Börse gab zudem an, dass sie nicht für Verluste haftet, die aus solchen Maßnahmen resultieren. Nach Angaben des Unternehmens könnten bestimmte Arten von Prognosemärkten nach japanischem Recht als Glücksspiel gelten.
Bitbank klärte nicht auf, ob die Warnung als Reaktion auf regulatorische Maßnahmen oder direkte Anweisungen von Behörden erfolgte.
Die Börse merkte jedoch an, dass Plattformen, die es Nutzern ermöglichen, von Vorhersagen über Wahlergebnisse, Sportereignisse oder andere zukünftige Entwicklungen zu profitieren, potenziell unter die Glücksspielregulierung fallen könnten.
Den Nutzern wurde geraten, bei der Interaktion mit Drittplattformen Vorsicht walten zu lassen und Aktivitäten zu vermeiden, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten.
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte das Unternehmen keine weiteren Details zu den Kriterien bekannt gegeben, nach denen solche Transaktionen identifiziert werden.
Obwohl Japan derzeit auf der Liste der eingeschränkten Länder von Polymarket steht, erklärten Unternehmensvertreter im Mai, dass sie die Möglichkeit eines Markteintritts prüfen.
Die japanischen Behörden haben bisher keine formellen Leitlinien zum rechtlichen Status von Prognosemärkten herausgegeben. Vor diesem Hintergrund könnten die Maßnahmen von Bitbank ein Signal für einen vorsichtigeren Ansatz der Krypto-Branchenteilnehmer gegenüber solchen Diensten sein.
Gleichzeitig überarbeitet Japan weiterhin seinen allgemeinen Ansatz zur Regulierung digitaler Vermögenswerte. Kürzlich brachte das Parlament des Landes Gesetze auf den Weg, die wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und XRP näher an einen wertpapierähnlichen Regulierungsrahmen rücken würden.
Im Falle einer Verabschiedung würde die Reform es ermöglichen, digitale Vermögenswerte nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Anlageprodukte ähnlich wie Aktien und Anleihen zu behandeln. Es wird erwartet, dass die Änderungen die Marktüberwachung stärken und den Anlegerschutz verbessern.
Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht CFTC vorgeschlagen, die Vorschriften für Prognosemärkte zu aktualisieren.