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Der Krypto-Verwahrer BitGo hat einen Stellenabbau von 15 % angekündigt, da das Unternehmen Ressourcen in seine Kernwachstumsbereiche umschichtet, darunter KI-Infrastruktur, Stablecoins und Trading-Dienstleistungen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die Entlassungen wurden von BitGo-CEO Mike Belshe bekannt gegeben, der erklärte, dass sich die Kryptobranche erheblich verändert habe, was das Unternehmen dazu zwinge, Ressourcen seinen vielversprechendsten Geschäftsbereichen neu zuzuweisen.
BitGo plant, Sicherheitsdiensten, Trading-Infrastruktur, Zahlungslösungen, Stablecoins und KI-gestützten Produkten Priorität einzuräumen.
Belshe sagte zudem, dass das Unternehmen keine weiteren Entlassungswellen erwarte.
BitGo führte das schwächere Ergebnis auf die Neubewertung seiner Bitcoin-Bestände und höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang zurück.
Zu diesem Zeitpunkt erklärte das Management, dass das Unternehmen weiterhin in die Kerninfrastruktur sowie in Initiativen rund um Stablecoins und Tokenisierung investieren werde.
In den letzten Monaten haben auch Coinbase, die Blockchain-Analyseplattform Dune und Jack Dorseys Block Entlassungen angekündigt und gleichzeitig Pläne zum Ausbau ihrer KI-Kapazitäten dargelegt.
Das Unternehmen setzt die Anfang des Jahres vorgestellte Strategie weiter um. Im Januar startete BitGo seinen Börsengang mit dem Ziel, bis zu 201 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,96 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Das Unternehmen gab an, dass die Mittel die weitere Infrastrukturentwicklung und Produktexpansion unterstützen würden.
Zuvor hatte BitGo eine MiCA-Lizenz in Deutschland erhalten, die es ihm ermöglicht, regulierte Kryptohandels- und Verwahrungsdienstleistungen in der gesamten Europäischen Union anzubieten.