Tether überweist 5.800 BTC an Twenty One Capital Treasury

Tether überweist 5.800 BTC an Twenty One Capital Treasury
Neue Kennzahl für Bitcoin pro Aktie vor der öffentlichen Notierung angekündigt

Am 29. Juli gab die Investmentfirma Twenty One Capital bekannt, dass sie 5.800 BTC vom Stablecoin-Emittenten Tether erhalten wird und damit ihre Position im Vorfeld eines bevorstehenden Börsengangs stärkt.

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Durch diesen bedeutenden Zufluss erhöht sich der gesamte Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf über 43.500 BTC. Damit ist Twenty One Capital nach Marathon Digital und Strategy (ehemals MicroStrategy) der drittgrößte Bitcoin-Inhaber weltweit.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren bereits über 4.700 BTC auf ein Wallet von Twenty One Capital übertragen worden, wodurch sich das Vermögen auf 43.343 BTC erhöht hat, was laut Blockchain-Daten einem Wert von rund 5,1 Milliarden US-Dollar entspricht.

Neue Metrik für mehr Transparenz

Das Unternehmen plant außerdem die Einführung einer Kennzahl namens "Bitcoin pro Aktie" (BPS), die Anlegern mehr Transparenz bietet. Im Gegensatz zu den traditionellen Gewinn-pro-Aktie-Modellen wird BPS die Menge an Bitcoin verfolgen, die jede vollständig verwässerte Aktie unterstützt.

Nach Schätzungen des Unternehmens wird jede Aktie etwa 12.559 Satoshis repräsentieren.

Twenty One Capital betonte, dass es keine Altlasten hat und ein reines Bitcoin-Engagement anbietet, das frei von Risiken ist, die mit unverbundenen Geschäftsaktivitäten verbunden sind.

"Twenty One ist eine neue Art von Aktiengesellschaft: bitcoin-nativ, proof-driven und dem Aufbau eines neuen globalen Finanzsystems verpflichtet. Wir sind nicht hier, um das alte System zu schlagen - wir sind hier, um es zu ersetzen", sagte CEO Jack Mallers.

Nach Angaben von Bitcoin Treasuries halten derzeit über 100 börsennotierte Unternehmen zusammen fast 1 Million BTC. Analysten sind sich uneinig über die langfristigen Risiken einer aggressiven Bitcoin-Akkumulation bei Unternehmen.

Top 10 Unternehmen - größte Bitcoin-Besitzer. Quelle: BitcoinTreasuriesNet

Joe Consorti, Leiter der Wachstumsabteilung von Theya Bitcoin, ist der Ansicht, dass diese Unternehmen kein systemisches Risiko darstellen, da sie einen konservativen, vernünftigen Leverage einsetzen und weit davon entfernt sind, ein massives Ausmaß zu erreichen. Er warnt stattdessen, dass die wirkliche Gefahr darin besteht, dass sie immer noch unterbewertet sind, während "Institutionen das Angebot schnell ausschöpfen."

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