OpenSea-E-Mail-Leck: 7 Millionen Adressen in öffentlicher Datei online veröffentlicht

OpenSea-E-Mail-Leck: 7 Millionen Adressen in öffentlicher Datei online veröffentlicht
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit dem Hack von 2022

Mehr als 7 Millionen E-Mail-Adressen und Nachrichten von Nutzern der NFT-Handelsplattform OpenSea sind im Internet aufgetaucht. Das Cybersicherheitsunternehmen SlowMist, das die Sicherheitslücke entdeckt hat, fordert die Nutzer daher dringend auf, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

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Die Informationen über die durchgesickerten OpenSea-Nutzerdaten wurden auf der Social-Media-Plattform X vom Chief Information Security Officer von SlowMist geteilt, der unter dem Pseudonym "23pds" auftritt. Er brachte den Vorfall mit einem Angriff auf den E-Mail-Anbieter von OpenSea im Juni 2022 in Verbindung, der zu einem Datenverlust führte. Bis jetzt wurden die durchgesickerten Daten, die E-Mail-Adressen und Nachrichten von vielen prominenten Krypto-Unternehmern und Influencern enthalten, jedoch nicht öffentlich zugänglich gemacht.

Da diese Daten nun jeder Hackergruppe für Phishing- und Betrugsversuche zur Verfügung stehen, wird OpenSea-Benutzern, die glauben, dass ihre Daten kompromittiert worden sein könnten, geraten, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehören die Erstellung starker, eindeutiger Passwörter und die Verwendung eines Passwortmanagers zur sicheren Speicherung.

Ein fast vergessener Vorfall

23pds teilte auch einen Screenshot mit Cointelegraph, der eine Telegram-Nachricht mit einem Anhang namens opensea.io_mail_list.rar" zeigt, der angeblich 7 Millionen Datensätze enthält.

Screenshot des Telegram-Posts mit eingebetteten E-Mail-Adressen. Quelle: 23pds/SlowMist

OpenSea gab die Datenschutzverletzung erstmals am 29. Juni 2022 bekannt und erklärte, dass ein Mitarbeiter seiner E-Mail-Automatisierungsplattform Customer.io eine Liste von Kunden-E-Mail-Adressen an eine externe Organisation weitergegeben habe.

Das Unternehmen meldete den Vorfall den Strafverfolgungsbehörden und führte eine Untersuchung durch. Mehr als 2,5 Jahre später war der Vorfall fast aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden - bis jetzt.

Mit dem Wachstum des Kryptowährungsmarktes steigt auch der Verkauf von digitaler Kunst und Sammlerstücken. OpenSea, der führende NFT-Marktplatz während des Booms von 2021, gewinnt wieder an Schwung.

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