US-Gesetzgeber bringen Initiative für strategische Bitcoin-Reserve voran
Die Gesetzgeber in Washington treiben den Plan von Präsident Donald Trump zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve und eines Bundesvorrats an digitalen Vermögenswerten voran.
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Am Freitag brachte der Abgeordnete David P. Joyce eine Haushaltsvorlage ein, die das Finanzministerium anweist, innerhalb von 90 Tagen nach Inkrafttreten einen umfassenden Bericht zu erstellen. Der Bericht muss sich mit der Durchführbarkeit, der Verwahrung, der rechtlichen Befugnis, der Cybersicherheit und den behördenübergreifenden Transfermechanismen für digitale Vermögenswerte im Besitz der Regierung befassen. Er wird auch untersuchen, wie die Reserven in der Bundesbilanz ausgewiesen werden, etwaige Drittanbieter für die Verwahrung identifizieren und die möglichen Auswirkungen auf den Treasury Forfeiture Fund bewerten.
Aufbauend auf Trumps Durchführungsverordnung vom März
Der Vorschlag baut auf Trumps Durchführungsverordnung vom März auf, mit der eine Bitcoin-Reserve eingerichtet wurde, die durch beschlagnahmte Krypto-Vermögenswerte finanziert wird. Finanzminister Scott Bessent hat gesagt, dass das Ministerium "haushaltsneutrale Wege" prüft, um die Reserve zu erweitern, ohne die Bundesfinanzen zu belasten.
Wenn Joyces Gesetzentwurf vom Repräsentantenhaus verabschiedet wird, würde er dem Senat zur Prüfung vorgelegt werden, was einen Schritt in Richtung einer Formalisierung der Rolle der US-Regierung als strategischer Inhaber von digitalen Vermögenswerten darstellt. Joyce lobte den Bewilligungsausschuss für die Unterstützung der Initiative und sagte, die Gesetzgebung stelle sicher, dass die Bundesregierung "fiskalisch verantwortlich ist, neue Technologien nutzt und sich auf die nationale Sicherheit konzentriert."
Globaler Impuls für staatliche Kryptowährungsreserven
Die Bemühungen der USA kommen in einer Zeit, in der andere Nationen ihre eigenen souveränen Krypto-Strategien verfolgen. Der kasachische Präsident Kassym-Jomart Tokajew kündigte diese Woche Pläne zur Schaffung eines staatlichen Fonds für digitale Vermögenswerte an und bezeichnete ihn als eine Möglichkeit, "vielversprechende Vermögenswerte im neuen digitalen Finanzsystem" zu akkumulieren. In Südostasien hat der philippinische Kongress über die Einrichtung einer Reserve von 10.000 Bitcoin debattiert, was sie zur ersten staatlichen Bitcoin-Schatzkammer der Region machen würde.
Derzeit halten staatliche und regierungsnahe Einrichtungen weltweit mehr als 517.000 BTC, was etwa 2,46 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. Dieser wachsende Trend unterstreicht die Wahrnehmung von Bitcoin als aufstrebendes strategisches Reserve-Asset auf der globalen Bühne.
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